Prof. Dr. Andreas Rausch tritt wissenschaftlichem Beirat des OpenSAGA-Projekts bei

Professor Dr. Andreas Rausch ist Mitglied des SAGA-Expertenrates und war zudem als Projektleiter maßgeblich an der Entwicklung des V-Modell XT beteiligt – dem Entwicklungsstandard für Projekte des Bundes. Neben seinen Forschungsaktivitäten war Prof. Rausch im Rahmen industrieller Softwareprojekte auch an der Entwicklung von großen, verteilten Systemen maßgeblich beteiligt. Er ist zudem einer der vier Gründer und Gesellschafter des Software- und Beratungsunternehmens 4Soft GmbH, München.

OpenSAGA (http://www.opensaga.org) ist eine Open-Source-Plattform zur Erstellung SAGA-konformer und Java-basierter Webanwendungen für die öffentliche Verwaltung. Hinter der OpenSAGA-Initiative steht eine Gemeinschaft von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden, die sich der Aufgabe widmen, die korrekte Anwendung und Weiterentwicklung des SAGA-Standards durch eine eigene Initiative zu fördern und den Bund dabei zu unterstützen, diesen Standard umzusetzen. Der wissenschaftliche Beirat kontrolliert die Qualität des OpenSAGA-Projektes und unterstützt zudem die Weiterentwicklung der OpenSAGA-Plattform durch kontinuierliche wissenschaftliche Impulse sowie den Transfer innovativer Ideen in die Initiative hinein.

„Herr Prof. Dr. Rausch ist für uns ein sehr wertvolles Mitglied des Beirates“, so Dr.-Ing. Thomas Biskup, Project Lead von OpenSAGA, „denn er verbindet auf einzigartige Weise umfassende und langjährige Erfahrungen aus seinem Wirken im SAGA-Expertenrat und als V-Modell-XT-Projektleiter mit einer unternehmerischen Denkweise – diese Kombination berührt unmittelbar zentrale Themen des OpenSAGA-Projektes und wir konnten bereits in ersten Gesprächen vielfältige konkrete Anknüpfungspunkte identifizieren. An der Umsetzung dieser Ideen arbeiten wir nun mit großer Energie.“

“OpenSAGA ist aus meiner Sicht ein sehr interessantes Projekt“, so Prof. Dr. Andreas Rausch, „da der modellbasierte Ansatz Anknüpfungspunkte an eine Reihe von Forschungsthemen bietet, denen sich meine universitäre Arbeitsgruppe seit geraumer Zeit widmet. Speziell bei der Entwicklung fortschrittlicher grafischer Editoren für modellgetriebene Systeme sowie bei der Generierung von Dokumentation aus Modellen verfügen wir über umfangreiche Erfahrungswerte, die wir gerne in das OpenSAGA-Projekt einbringen.“