Productsup: Kommentar Marcel Hollerbach Live von der DMEXCO

Direct-to-Consumer ist immer noch ein wichtiger Bestandteil des E-Commerce – gleichgültig, ob große Marke oder junges Start-up. Doch die Zeiten, in denen Konsumenten sorgenlos eingekauft haben, sind erst einmal vorbei. Inflation und Unsicherheit prägen aktuell ein vorsichtiges Einkaufsverhalten. Daher ist es für Unternehmen jetzt wichtiger denn je, dass sie kontinuierlich das Einkaufsverhalten ihrer Kunden beobachten. Denn nur wer seine Kunden kennt, weiß, was ihre Bedürfnisse sind – eine wichtige Voraussetzung dafür, sofort reagieren zu können. In Zeiten der Energiekrise können Merkmale wie „energiesparend“ in Produktdaten ein wertvoller Hinweis sein. Darum ging es unter anderem in dem heutigen Panel „Kann D2C die Kosten von Krise und Inflation überleben?“ auf der DMEXCO.

Neue Potenziale erschließen mit Metaverse, VR und AR

Noch mehr als etablierte Marken müssen sich die Newcomer in der Branche genau überlegen, wie sie produktstrategisch vorgehen wollen, wenn Verbraucher in unsicheren Zeiten lieber wieder auf bekannte und vertraute Marken zurückgreifen. Viele Kunden sind derzeit wechselwillig. Es lohnt sich, Partnerschaften mit Influencern, Künstlern etc. einzugehen oder Veranstaltungen zu organisieren, um neue Potenziale zu erschließen. Wer auf junge Zielgruppen abzielt, sollte auch erste Gehversuche im Metaverse wagen und den Verbrauchern nicht-physische Gegenstände anbieten. In Zeiten der Inflation ist der Wettbewerb zwischen den Marken so groß wie nie zuvor, und es gewinnen diejenigen, die an den richtigen Touchpoints präsent sind.

Produktdaten müssen fehlerfrei und konsistent sein

Entscheidend ist, dass vor allem in der aktuell angespannten gesamtwirtschaftlichen Situation fehlerfreie Produktinformationen über alle Kanäle hinweg zu kommunizieren. Gut beschriebene Ware und nachvollziehbare Verkaufsargumente kurbeln die Kaufbereitschaft maßgeblich an. Konsistenz der Informationen von Instagram über Snapchat bis zu Vergleichsportalen entscheidet dann darüber, ob Kunden dem Unternehmen vertrauen oder nicht. Auch, ob und wie häufig es zu Rücksendungen kommt, hängt eng mit den Produktinformationen zusammen. Plattformen wie Productsup sind ein wichtiges Tool, um die Qualität der Produktinformationen zu prüfen und eine passende Product-to-consumer (P2C-)Strategie zu entwickeln.

Marcel Hollerbach steht vor Ort auch für Interviews zur Verfügung, für Anfragen wenden Sie sich gerne an unser Presseteam oder kommen Sie in Halle 6.1 am Stand C016 vorbei.

Ãœber Marcel Hollerbach:

Als Chief Innovation Officer und Aufsichtsratsmitglied sorgt Marcel Hollerbach dafür, dass Productsup den neuesten Markttrends immer einen Schritt voraus ist, identifiziert innovative neue Stakeholder, mit denen er zusammenarbeitet, und pflegt die Beziehungen zu Analysten. Er ist ein aktiver Vordenker im Bereich Handel und Technologie und interessiert sich besonders für die Entwicklungen rund um Web3 und das Metaverse und deren Auswirkungen auf den Handel. Marcel Hollerbach kam 2012 zum Gründungsteam von Productsup. Als Serial Entrepreneur war er außerdem Mitbegründer von hiClip, NativeAds (von Ströer übernommen) und Cavalry Ventures.