Premierminister Wu’s Sicht erweitert taiwanisch-europäische Beziehungen

Die Republik China (Taiwan) wird aus den verbesserten Beziehungen zu europäischen Ländern in Sachen Handel, Wirtschaft und Kultur, Nutzen ziehen.

Premierminister Wu Den-yih äußerte sich erfreut darüber, dass der Geist der Kooperation ein Umfeld geschaffen habe, so dass Taiwan sich darauf freuen könne, Wirtschaftsabkommen mit europäischen Nationen zu unterzeichnen, und die bilateralen Beziehungen voran zu treiben.

Anlässlich eines Besuches von Hans van Baalen, des Vizepräsidenten der European Parliament-Taiwan Friendship Group, in Taipeh nutzte Premier Wu die Gelegenheit, sich mit Baalen über die Beziehungen auf beiden Seiten der Taiwanstraße auszutauschen. Seit Präsident Ma Ying-jeou’s Regierungsantritt im Mai 2008, haben sich die Beziehungen jenseits der Taiwanstraße sehr verbessert und zu mehr Stabilität und Frieden in der Region geführt. Taiwan ist keine Unruhe – sondern ein Friedensstifter, ließ Wu verlauten.

Durch institutionalisierte Verhandlungen haben die Republik China (Taiwan) und Festlandchina 15 Abkommen gegenseitigen Verständnisses unterzeichnet. Darunter auch das wichtige „Cross-Straits Economic Cooperation Framework Agreement (ECFA).

Baalen äußerte sich dahingehend, dass Taiwan die Vorzüge des Festlandchinesischen Marktes nutzen sollte, um in der Region nicht marginalisiert zu werden. Das ECFA Abkommen repräsentiere eine korrekte Politik, Taiwan der ganzen Welt näher zu bringen.