
Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) hat zum Thema Führungsqualität ein Positionspapier vorgestellt und resümiert u.a. „Studien und Mitarbeiterbefragungen belegen, dass es in vielen Fällen enorme Defizite in der Führungsleistung gibt.“ Hierzu hat der Verband zehn Thesen formuliert, die auf mögliche Ursachen der Führungsdefizite hinweisen:
> Es führen überwiegend die Falschen (fachlich stark, besonders durchsetzungsstark oder auch hinreichend anpassungsbereit, aber zu wenig soziale Kompetenz und Empathie).
> Es fehlen echte Alternativen zur Führungslaufbahn.
> Führung fehlt Vertrauen.
> Führung ist zu deutsch.
> Führung ist zu männlich.
> Führung ist zu konventionell, zu wenig Querdenkertum.
> Führung mangelt es an Konsequenz und Klarheit.
> Führungserfolg kann man nicht garantieren.
> Führungsversagen hat zu selten Konsequenzen.
> Führungskompetenz ist nur bedingt erlernbar.
Gleich zwei spannende Vorträge hierzu liefert Motivator & Jonglator Stephan Ehlers, der sowohl das „gewöhnliche“ Weiterbildungs- und Trainingsgeschäft als auch die „dauerhaft unterdurchschnittlichen“ Leistungen der deutschen Führungsebene im Bereich Motivation und Begeisterung pointiert beleuchten wird. In vergnüglicher und dennoch seriöser Art präsentiert er am 23.04. und 24.04.2013 auf der Aktionsfläche Training 1 (Messe Stuttgart, Halle 6) jeweils in 25 Minuten „Wie tickt unser Gehirn?“ und „Predigen Sie noch oder motivieren Sie schon?
In Unternehmen wird zuwenig gespielt und zu wenig gelacht
Viele Chefs und HR-Verantwortliche glauben heute noch, dass Motivation und Begeisterung von außen übertragbar sei, ebenso wie Wissen. Nicht selten verbreitet ist auch der Glaube, dass (Unternehmens-)Ziele und Motivation wirksam miteinander verbunden werden können. Warum das nicht funktionieren kann, erläutert Ehlers in seinem Vortrag „Predigen Sie noch oder motivieren Sie schon?“. Außerdem gibt er Tipps, wie man nicht nur Ziele, sondern auch Mitarbeiter erreichen kann.
In seinem Vortrag „Wie tickt unser Gehirn?“ wird nachhaltig dargestellt, warum Lernen nicht gleich Lernen ist. Lernprozesse in unserem Gehirn laufen viel unterschiedlicher ab, als man bisher vermutet hatte. Jedes Gehirn lernt anders und sehr individuell. Dies wird von Führungskräften und Chefs gerne unterschätzt. Dieser Vortrag liefert spannende Erkenntnisse der Gehirnforschung. Ehlers ergänzt dazu: „Wenn die Wettbewerbsfähigkeit der Zukunft vorrangig durch Wissen & Bildung und/oder Kreativität & Innovation besteht, dann muss in deutschen Betrieben mehr gespielt, mehr gelacht und mehr gesponnen werden können! Jeden Tag etwas Neues (Verrücktes) zu tun, ist ein guter Anfang.“
Weitere Informationen unter:
http://www.fql.de