Präsidentenwechsel Bereitschaftspolizei

ipräsidentenwechsel bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei ? Innenminister Joachim Herrmann verabschiedet Polizeipräsident Karl-Heinz Spörl und führt Nachfolger Wolfgang Sommer ins Amt ein

Innenminister Joachim Herrmann verabschiedete heute den Polizeipräsidenten des Präsidiums der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Bamberg, Karl-Heinz Spörl, in den Ruhestand und führte dessen Nachfolger, Wolfgang Sommer, ins Amt ein. Herrmann dankte Spörl für seinen großartigen Einsatz für die bayerische Polizei und die innere Sicherheit in Bayern: „Sie haben sich mit Ihrem außerordentlichen Engagement innerhalb wie außerhalb der Polizei und weit über die Grenzen Bayerns hinaus einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Zuletzt lenkten Sie die Geschicke der Bayerischen Bereitschaftspolizei hervorragend. Sie hinterlassen ein wohl bestelltes Haus. Ich danke Ihnen herzlich und wünsche Ihnen für Ihren wohlverdienten Ruhestand alles erdenklich Gute“.

Herrmann führte gleichzeitig Wolfgang Sommer (54) als neuen Polizeipräsidenten der Bereitschaftspolizei ins Amt ein. „Sie haben sich in verschiedenen Führungspositionen, zuletzt als Vizepräsident des Polizeipräsidiums Oberfranken, bewährt. Sie sind auch angesichts der in den nächsten Jahren konstant hohen Einstellungszahlen bei der Bayerischen Polizei der richtige Mann für diese verantwortungsvolle Position in der —-Keimzelle—- der bayerischen Polizei. Für Ihre neue Aufgabe wünsche ich Ihnen alles Gute und stets das erforderliche Quäntchen Glück“, so Herrmann.

Gleichzeitig ernannte Herrmann den Leitenden Polizeidirektor Gerhard Kallert (51) zum neuen Leiter der Stabsabteilung Einsatz/Ausbildung der Bereitschaftspolizei. Kallert, der bisher der Leiter der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt war, ist damit gleichzeitig ständiger Vertreter des neuen Polizeipräsidenten. Der bisherige Vizepräsident der Bereitschaftspolizei, Gerhard Schlögl, ist ab November neuer Polizeipräsident in Augsburg.

Zum Leiter der Abteilung Einsatz und neuen Stellvertreter des Polizeipräsidenten von Oberfranken ernannte der Innenminister den Leitenden Kriminaldirektor Werner Mikulasch (57). Er ist damit der Nachfolger von Wolfgang Sommer in Bayreuth. Mikulasch war zuletzt Leiter des Einsatzabschnitts Kriminalpolizei im Stab des Polizeipräsidiums Mittelfranken.

Karl-Heinz Spörl begann seine Polizeilaufbahn 1966 mit 17 Jahren als Polizeibeamter im mittleren Dienst. 1968 wechselte er zur damaligen Stadtpolizei München, die 1975 verstaatlicht wurde. Im März 1974 stieg Spörl in den gehobenen und im Juli 1981 in den höheren Polizeivollzugsdienst auf. Er hatte dann bis Mitte 1988 verschiedene Führungspositionen im Bereich des Polizeipräsidiums München und anschließend in der Polizeiabteilung des Bayerischen Innenministeriums inne. 1994 wechselte er zum Polizeipräsidium Oberbayern und wurde dort Anfang 2001 Polizeivizepräsident. Im September 2002 krönte er seine Laufbahn und wurde Polizeipräsident der Bayerischen Bereitschaftspolizei, wo eine seiner Hauptaufgaben die Ausbildung des Polizeinachwuchses war. Herrmann: „Unter Ihrer Ägide wurde bei der Bereitschaftspolizei eine umfassende Ausbildungsreform für den mittleren Polizeivollzugsdienst geplant und umgesetzt. Sie und Ihr Team haben außerdem die große Herausforderung, die mit den zusätzlichen 1.000 Ausbildungsstellen im laufenden Doppelhaushalt 2009 / 2010 für die bayerische Polizei einherging, bestens gemeistert!“

Wolfgang Sommer begann nach dem zweiten Juristischen Staatsexamen im April 1985 seine Laufbahn bei der Bayerischen Polizei. Nachdem er zunächst im Personalbereich und in der Prüfgruppe für Wirtschaftsdelikte tätig war, wechselte er in den Polizeivollzugsdienst als Dezernatsleiter beim Landeskriminalamt. Mit seinem Wechsel nach Oberfranken im März 1999 leitete er zunächst die Personalabteilung des Präsidiums, bevor er im Februar 2004 zum Leiter der Polizeidirektion Bayreuth und schließlich im Februar 2006 zum Leiter der Abteilung Einsatz und ständigen Vertreter des Präsidenten beim Polizeipräsidium Oberfranken ernannt wurde.

Gerhard Kallert war nach seiner Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst im Jahr 1979 zunächst im Streifendienst bei der Polizeiinspektion Fürth-West tätig. Im Jahr 1985 stieg er nach dem Studium an der Beamtenfachhochschule in Fürstenfeldbruck in den gehobenen und im Jahr 1992, nach dem Studium an der damaligen Polizeiführungsakademie, der heutigen Hochschule der deutschen Polizei in Münster (DHPol), in den höheren Polizeivollzugsdienst auf. Er war danach von 1992 bis 2001 im Einsatzstab des Polizeipräsidiums Mittelfranken als Sachgebietsleiter zunächst für Verkehrsaufgaben und dann für Organisation und Dienstbetrieb zuständig. Von 2001 ? 2003 war er Leiter des Sachgebietes Einsatz und ständiger Vertreter des Direktionsleiters bei der Polizeidirektion Schwabach. Im Jahr 2003 übernahm er die Leitung der Polizeidirektion in Erlangen. Seit dem Jahr 2006, nach Abschluss der Polizeireform beim Polizeipräsidium Mittelfranken, war Kallert schließlich Leiter der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt.

Werner Mikulasch war nach seiner Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst von 1973 bis 1981 zunächst im Streifendienst bei verschiedenen Nürnberger Polizeiinspektionen tätig. Von 1981 bis 1985 war er Sachbearbeiter bei der Kriminalpolizeiinspektion Nürnberg. Im Jahr 1988 stieg er nach dem Abschluss des Studiums an der Beamtenfachhochschule in Fürstenfeldbruck in den gehobenen und im Jahr 1996, nach dem Studium an der damaligen Polizeiführungsakademie, der heutigen Hochschule der deutschen Polizei in Münster (DHPol), in den höheren Polizeivollzugsdienst auf. Er leitete danach vorbildlich das Kriminal¬dezernat 4 zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität bei der Kriminalpolizeidirektion Nürnberg. Von 2006 bis 2008 war er Leiter des Sachgebiets Verbrechensbekämpfung beim Polizeipräsidium Mittelfranken, bevor er ab 1. August 2008 den Einsatzabschnitt Kriminalpolizei im Stab des Polizeipräsidiums Mittelfranken leitete.

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