PR und Öffentlichkeitsarbeit

„Klappern gehört zum Handwerk“ oder „Tue Gutes und rede darüber!“ – dies sind die Maximen, die zu Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit gehören. Inzwischen ist die Öffentlichkeit für unternehmerisches Handeln und erfolgreiche Geschäftsbeziehungen eine wesentliche Säule, die es auf allen Kanälen der Medien zu berücksichtigen gilt. Denn nichts ist heutzutage so schnell ruiniert wie der Ruf bzw. das Image eines Unternehmens.

• Wer bin ich?
• Was will ich?
• Wer ist meine Zielgruppe?
• Wo finde ich meine Zielgruppe?

dies sind auch im Zeitalter von sozialen Medien und online-Marketing die wesentlichen Fragen, die es zu beantworten gilt. Was sich im Zeitalter der digitalen Kommunikation drastisch verändert hat, sind die Wege der Öffentlichkeitsarbeit:

• Facebook, Twitter, Instagram
• Online-Portale
• E-Mail und Newsletter
• RSS Feed (Really Simple Syndication, übersetzt: sehr
einfache Ãœbersetzung)
• App (Application, übersetzt: Anwendung)
• Blog (Abkürzung aus Web Log, übersetzt: Internet-Tagebuch)

Im Hinblick auf die Zielgruppe hingegen könnte eines der alten Instrumente wie z. B. Mailing-Briefe noch sehr wirksam sein, während sich ein Auftritt über die so genannten neuen Medien dort gar nicht etablieren lässt. Anders herum ist es für viele Unternehmen inzwischen undenkbar, die internet-basierten Medien zu übergehen, denn nicht nur die Zielgruppe ist mittlerweile technikerfahren, auch im Business geht nichts mehr ohne den raschen Online-Zugang.

Wesentlich zu berücksichtigen für die neuen Medien sind:

• Schnelligkeit
• Aktualität
• besonderer Aufmerksamkeitsfaktor
• lange Bestandsdauer
• große Reichweite
• hoher Pflegeaufwand
• geringe Kosten.

Per Internet kann jedes Unternehmen heute seine eigenen Filme ins Netz stellen, eigene Zeitungen herausgeben, sich auf Portalen zum Anbieter Nummer Eins entwickeln, in Suchmaschinen ganz oben landen, einen Punkt auf der Landkarte bekommen, mit guten Beurteilungen prahlen. Dies ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite besteht in Shitstorms, steter Wiederholung unliebsamer Nachrichten, unkontrollierbaren Folgen und einer Eigendynamik, die sich aufgrund der einfachen Zugänglichkeit zu Online-Inhalten nicht vorhersagen lässt. Galten in vergangenen Zeiten noch Erfolgsquoten zur Erreichbarkeit über postalische Mailings, an denen man sich orientieren konnte, ist die Einschätzung zur Erfolgsquote per Internet kaum festzulegen. Gerade weil so viele Nutzer sich im Netz tummeln, kann viel passieren. Es kann aber auch nichts passieren, weil

• Suchmaschinen-Optimierung
• Barrierefreiheit von Websites
• Anpassung ans Smartphone, Tablet etc.
• besondere Aufmerksamkeitsfaktoren

nicht berücksichtigt wurden. Dann wird eine Homepage im Netz zur Leiche, die niemals in den Listen der Suchmaschinen erscheint, über die es keine Rückmeldungen gibt und schon gar keinen Kundschaft. Nicht zu unterschätzen ist der eigentliche Zweck von Internet: Vernetzung.

Portale für Produkte, Dienstleistungen, Unternehmen, Beschäftigte und Privatpersonen vernetzen sich mit allen Bereichen des Lebens

• Nachrichten
• Gesundheit
• Kinderbetreuung
• Karriere
• Urlaub
• …

Auf diesen Portalen dabei zu sein bzw. eine Rolle zu spielen, bedarf einer guten Planung, engmaschiger Beobachtung, schnellen und guten Antworten sowie einem reibungslosen Reagieren in allen Bereichen, die sich aufgrund von PR ergeben. Beispiel: Lautet die Antwort auf eine über ein Portal eingegangene Frage: Ja, wir machen das rasch und effizient! muss es genauso laufen: rasch und effizient. Das heißt, dass weder die Produktion noch die Logistik, weder die Buchhaltung noch das Marketing Fehler machen. Selbst bei der Auslieferung sind rasch und effizient die wesentlichen Merkmale. Funktioniert das alles reibungslos und Hand in Hand, schreibt der zufriedene Kunde eine gute Beurteilung oder verteilt Sternchen im Portal, was wiederum zu einer höheren Listung führen kann, wodurch mehr Kunden aufmerksam werden und es im besten Falle mehr Bestellungen bzw. Anfragen gibt, die dann wiederum rasch und effizient zu erledigen sind. Erinnert dieses Prozedere gerade an das Laufen eines Hamsters im Rad, dann kann gesagt werden: Ja, so funktioniert Öffentlichkeit im Netz.