PowerPoint: Tückische Formatumstellung

Bonn – Folienpräsentationen im herkömmlichen 4:3-Format sehen mittlerweile alt aus. „Der Trend geht zum Breitbildformat“, berichtet der Software-Spezialdienst „PowerPoint aktuell“ (www.powerpoint-aktuell.de) aus dem Fachverlag für Computer¬wissen. Die Umwandlung vorhandener Folien in das 16:9- oder 16:10-Format berge jedoch so manche Tücken: Gesichter werden verzerrt, aus einem Quadrat werde ein Rechteck und aus einem Kreis ein Oval. „In den meisten Fällen wird man nicht umhin¬kommen, eine neue Vorlage zu erstellen.“ In jedem Fall sei zu beachten, dass auf das in PowerPoint voreingestellte Breitbildformat weniger Text passt als auf Standard¬folien.

Keine Sorgen müsse man sich bei der Konvertierung in der Regel bei Folien machen, bei denen die im Platzhalter voreingestellte Formatierung eingehalten worden ist. Viele Inhalte würden sich automatisch an die neue Größe anpassen. Unproblematisch seien meist Platzhalter mit Text, SmartArts, Tabellen und Diagrammen. „Sie werden automatisch proportional und mit korrekten Seitenverhältnissen an die neue Größe angepasst.“

Zeichnungen und Fotos müssen hingegen von Hand nachgearbeitet werden, da Quadrate zu Rechtecken und Kreise zu Ovalen verzerrt wurden. Auch Fotos, die nicht in Platzhalter eingefügt worden waren, erscheinen plötzlich völlig verzerrt. Das gelte auch für Firmenlogos, die deshalb wie Fotos behandelt werden sollten.