Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken
sind bislang sehr zufrieden mit der Geschäftsentwicklung im laufenden
Jahr. Sie blicken überdies optimistisch in die Zukunft. Das zeigt
eine aktuelle Konjunkturumfrage des Genossenschaftsverbands Bayern
(GVB) unter den 307 Kreditgenossenschaften im Freistaat.
Danach bewerten 53 Prozent der befragten Banken die Geschäftslage
als gut. Für 47 Prozent ist sie befriedigend. Bis zum Jahresende
rechnen 94 Prozent der Genossenschaftsbanken mit einer
gleichbleibenden und 3 Prozent mit einer sich weiter verbessernden
Geschäftslage. 77 Prozent der bayerischen Volksbanken und
Raiffeisenbanken erwarten, dass sich im Geschäft mit den Firmenkunden
die Kreditvergabe weiterhin auf hohem Niveau bewegen wird. 13 Prozent
gehen sogar davon aus, dass das Kreditgeschäft anzieht. Im
Kreditgeschäft mit Privatkunden wird dagegen ein leichter Rückgang
erwartet. Offenbar macht sich hier die noch immer schwächelnde
Konsumnachfrage in Deutschland bemerkbar.
Zum Optimismus der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken
trägt auch bei, dass die Zahl der Neukunden im dritten Jahr in Folge
deutlich wächst. In einem wettbewerbsintensiven Markt konnten sie
seit 2008 bis zum 30.06.2010 bayernweit um rund 100.000 Privat- und
21.500 Firmenkunden zulegen. Dazu Stephan Götzl, der Präsident des
GVB: „Allein 2009 konnten wir mehr als 44.500 neue Privat- und über
10.300 neue Firmenkunden gewinnen. Es sieht bislang alles danach aus,
dass wir diese hervorragenden Zahlen 2010 nochmals übertreffen
werden.“
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Dr. Jürgen Gros
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