Politik muss Entwicklungsprozess von Logistikimmobilien unterstützen

Doch geeignete Grundstücke für moderne Projektentwicklungen sind Mangelware in Deutschland.
Für die Entwicklung moderner Zentrallager mit Lagerflächen zwischen 100.000-150.000m² werden Grundstücke in entsprechender Größe zwar vereinzelt angeboten, jedoch sind die damit verbundenen Auflagen wie Nutzungszeiten oder Lärmbeschränkungen für eine logistische Nutzung gänzlich unbrauchbar. Dipl.-Kfm. Georg Roth, CEO des auf die Entwicklung von großvolumigen Logistikimmobilien spezialisierten Family-Office Roth, fordert hier ein Umdenken auf politischer Ebene: „Unsere Politik ist dazu aufgerufen, den Entwicklungsprozess des Logistikstandorts Deutschlands zu unterstützen und zu fördern. Es sind grundlegende Änderungen gefragt, beispielsweise in der Zuordnung von Logistikflächen. Die noch bestehende Zuordnung in GE- oder GI-Bereiche entspricht schon lange nicht mehr den neuen Größenanforderungen moderner Logistikimmobilien. Es müssen speziell für Logistikimmobilien Flächen geschaffen werden, die eine 24/7-Nutzung ohne Beeinträchtigung von Bürgern und Natur sicherstellen.“

Neue Logistikflächen müssen außerhalb der Kommunen entstehen, um Bürgern weder Lärm, noch Verkehrsbeeinträchtigungen zumuten zu müssen, dennoch aber eine gute Verkehrsanbindung bieten. Vor diesem Hintergrund sind die Bürger entsprechender Standorte bei der Auswahl von Logistikflächen auch stets im Vorfeld mit einzubinden. Dipl-Kfm. Georg Roth betont die Position der Politik in diesem Zusammenhang. „Wenn Deutschland als Logistikstandort nicht attraktiv genug bleibt, wandern Unternehmen früher oder später ins benachbarte Ausland wie etwa der Slowakei ab. Wir dürfen nicht vergessen, dass Lagerstätten, insbesondere großvolumige Zentrallager, auch immer etliche Arbeitsplätze bedeuten. Und diese gilt es in Deutschland zu schaffen und zu halten.“

Weitere Informationen unter:
http://www.familyofficeroth.com