Piraten fordern: Keine Millionen mehr für Kirchen- und Katholikentage

2022 soll in Stuttgart der Katholikentag stattfinden. Die
Landeshauptstadt möchte diesen mit bis zu 1,85 Millionen Euro bezuschussen,
trotz der vergangenen Rekordeinnahmen bei der Kirchensteuer und 126 Millionen an
zusätzlichen Staatsleistungen für die Kirchen. [1] Die Piratenpartei hält diese
Unterstützung für nicht notwendig und sieht darin eine zu starke Verbündelung
mit den Religionsgemeinschaften. Gleichzeitig appelliert sie an die Stadt
Stuttgart, wie auch an die Landesregierung, Staatsleistungen zu streichen und
die Förderung von Großveranstaltungen dieser Art einzustellen.

„Staat und Religionsgesellschaften gehören getrennt. Der Glaube ist Privatsache
eines jeden Menschen. Dass immer wieder Großveranstaltungen der Kirchen mit
Millionenbeträgen gefördert werden, ist in keiner Weise mit einem säkularen
Staat und sinnvoller Förderung zu verbinden“, kommentiert Borys Sobieski,
Landesvorsitzender der Piratenpartei. „Die Kirchen brauchen das Geld nicht! Mit
diesem Geld und den Millionen an Fördergeldern könnten auch Projekte unterstützt
werden, welchen es wirklich an Geld mangelt. Wir stopfen die Taschen der Kirche
unnötigerweise noch voller.“

Die FrAKTION im Stuttgarter Gemeinderat, der auch Piraten-Stadtrat Stefan Urbat
angehört, hat daher die Bezuschussung der Veranstaltung abgelehnt.

Quellen/Fußnoten:

[1] http://ots.de/C0TcE2

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