BERLIN. Anlässlich der heute veröffentlichten Ergebnisse der Stiftung Warentest zu Online-Netzwerken erklärt die stellvertretende Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Gisela PILTZ:
Die Ergebnisse der durchgeführten Prüfungen sind alarmierend. Viele soziale Netzwerke werden ihrer Verantwortung, gerade gegenüber unerfahrenen Usern, nicht einmal ansatzweise gerecht. Das unkontrollierte Sammeln von Daten hat ein nicht mehr überschaubares Ausmaß erreicht. Von den Anbietern von social networks muss jetzt ein Umdenken eingefordert werden. Datenschutzgerechte Voreinstellungen sind hierbei genauso Pflicht, wie Transparenz beim Umgang mit den persönlichen Daten. Bestehende Selbstverpflichtungen müssen weiter mit Leben gefüllt werden. Die Zeit der bloßen Lippenbekenntnisse ist endgültig vorbei.
Neben den Anbietern sind vor allem auch die User selbst in der Verantwortung. Jeder entscheidet selbst, welche seiner Daten das Licht des Internets erblicken. Aufklärung und Trainings müssen auf bestehende Risiken beim Umgang mit Daten im Internet hinweisen. Die zwischen Union und FDP vereinbarte Stiftung Datenschutz soll sich genau dieser Aufgabe annehmen und zu einem aktiveren Selbstdatenschutz innerhalb der Bevölkerung beitragen.
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