phoenix Im Dialog: Armin Nassehi im Gespräch mit Michael Hirz – Freitag, 19. Januar 2018, 22.30 Uhr

„Ob man nun die Geschichte Joschka Fischers nimmt,
der ursprünglich aus dem Frankfurter Umfeld der
Außerparlamentarischen Opposition APO, kam, oder andere Lebensläufe –
die Geschichte der Bundesrepublik wird daran wunderbar erzählbar. Das
ist auch der wahre Grund, warum wir heute noch auf 1968 schauen“,
sagt der renommierte Soziologe Armin Nassehi.

1968 scheint als Mythos auch 50 Jahre danach fortzuleben.
Zumindest als Feindbild taugt die 68er Bewegung auch heute noch –
denkt man allein an die Forderung des Vorsitzenden der
CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Alexander Dobrindt. Er
plädierte mit Blick auf –68 in einem vieldiskutierten Namensbeitrag
für „Die Welt“ für eine „bürgerlich konservative Wende in
Deutschland“.

„Im Dialog“ spricht Michael Hirz mit dem Soziologen und
„Kursbuch“-Herausgeber Armin Nassehi über die Frage, was 1968
wirklich war, welche Mythen und Legenden gesponnen wurden und was
davon bleibt. Bestimmen die 68er tatsächlich noch heute den Diskurs?

Wiederholung um 24.00 Uhr

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