Phishing-Gefahr: 65% der Bankwebseiten sind Fälschungen

Phishing-Gefahr: 65% der Bankwebseiten sind Fälschungen

Duisburg, 15.09.2010 – Falsche Webseiten wurden in den vergangenen Jahren meist per E-Mail verbreitet. Heutzutage nutzen Online-Kriminelle die Manipulation von Suchmaschinen und platzieren ihre Fälschungen zwischen den Ergebnissen beliebter Suchanfragen. Mit betrügerischen Tricks versuchen sie dabei vornehmlich, ihre Besucher zum Download von Malware zu animieren oder ihnen private Details zum Online-Banking zu stehlen. Laut einer aktuellen Studie von Panda Security kursieren jede Woche rund 57.000 neue gefälschte Webseiten im Netz. Dabei geraten insbesondere Banken, Online-Shops und Auktionshäuser ins Visier der Fälscher.

Die aktuellste Studie der Sicherheitslabore von Panda Security unterzog in einem Zeitraum von drei Monaten gefälschte Suchmaschineneinträge einer genaueren Analyse. Dem Ergebnis zufolge stellen Online-Kriminelle jede Woche rund 57.000 neue falsche Webseiten ins Netz. Dabei kopieren sie im Durchschnitt die Namen von über 375 bekannten, weltweit ansässigen Unternehmen wie eBay, Western Union oder Visa, dem Spitzenreiter dieser unrühmlichen Aufstellung. Nahezu 65% aller falschen URLs imitieren die Webseiten großer Banken, und über ein Viertel nutzt OnlineShops und Auktionshäuser. Der nächstgrößte Anteil betrifft sonstige finanzielle Institutionen und die offiziellen Homepages von staatlichen Einrichtungen.

„Weil die originalgetreuen Fälschungen in den Suchmaschinenergebnissen nur schwer von den richtigen Seiten zu unterscheiden sind, sollten bekannte Adressen immer direkt in den Browser eingegeben werden“, empfiehlt Luis Corrons, Direktor der PandaLabs.