Düsseldorf ? Beschäftigtentransfer ist das arbeitsmarktpolitische Instrument, Transfergesell-schaften das Format, um von Kündigungen betroffene Arbeitnehmer in ein Beschäftigungs-verhältnis zu überführen.
Ernst-Ulrich Alda, Sprecher der FDP-Landtagsfraktion für Arbeit, Gesundheit und Soziales und Gerd Galonska, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes der Träger im Beschäftigtentransfer e. V. und Sprecher der Geschäftsführung PEAG Transfer GmbH, forderten hier im Rahmen der heutigen PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK ein Umdenken.
„Eine Transfergesellschaft ist nicht in jedem Fall sinnvoll und immer eine Einzelfallentscheidung. Wenn ein regionaler Arbeitsmarkt stark betroffen ist, muss eine Transfergesellschaft immer in Erwägung gezogen werden, um die strukturelle Schwächung einer gesamten Region zu vermeiden“, erklärt Ernst-Ulrich Alda.
Gerd Galonska dazu: „Beschäftigtentransfer ist ein etabliertes und erfolgreiches arbeitsmarktpolitisches Instrument und kann vor dem Hintergrund des demografischen Wandels an Bedeutung zunehmen. Jede verlorene Arbeitskraft belastet unser System. Wir brauchen zukünftig jegliche Unterstützung, um Ãœbergänge von Arbeitsverhältnissen und notwendige Qualifizierungen sicherzustellen. Alles Aufgaben die Transfergesellschaften leisten.“
Als Gast äußerte sich Luidger Wolterhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bochum: „Die Bundesagentur setzt Transfergesellschaften als arbeitsmarktpolitisches Instrument ein. Diese ergänzen unser Angebot und stellen keine Konkurrenz dar.“
In der PEAG PERSONALDEBATTE zum FRÜHSTÜCK diskutieren einmal im Monat je zwei Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Positionen und gegenwärtige Herausforderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.
Weitere Informationen unter:
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