Düsseldorf. In seiner Begrüßung machte Eckhard Uhlenberg deutlich, dass dieser Parlamentarische Abend vor allem der Intensivierung des Dialogs zwischen Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden mit der Politik in Nordrhein-Westfalen diene. „Zwischen Wirtschaft und Politik, zwischen dem Landtag Nordrhein-Westfalen und der Unternehmensverbände gibt es seit langem vielfältige Beziehungen“, so der Landtagspräsident.
Kritisch setzte sich Horst-Werner Maier-Hunke mit den Überlegungen der Landesregierung zum Klimaschutzgesetz in Nordrhein-Westfalen auseinander. „Wenn es richtig ist, dass sich der Aufschwung verlangsamt, dann ist das Gebot der Stunde, alles zu unterlassen, was Unternehmen belastet“, merkt der Verbandspräsident an. Stattdessen solle die Politik bei Infrastrukturvorhaben und Großprojekten Zeichen setzen. Als gelungen bezeichnete Maier-Hunke den kürzlich geschlossenen Schulfrieden. Dieser schaffe Verlässlichkeit und sei gut für die Schülerinnen und Schüler im Land.
Im Laufe des Abends wurde der Stand des Brauereiverbandes NRW zum kommunikativen Mittelpunkt des Parlamentarischen Abends. „Wir nutzen dieses wichtige gesellschaftspolitische Ereignis, um mit den Landespolitikern in lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen“, sagte Heinrich Becker, Präsident der nordrhein-westfälischen Brauer. Neben acht für Nordrhein-Westfalen typischen Biersorten machte der Verband auf seine sehr erfolgreich verlaufenden Kampagnen „Don’t drink and drive“ und „Bier? Sorry. Erst ab 16.“ aufmerksam. Denn für die Brauer im Land hat der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol höchste Priorität.
„Der Kontakt zu politischen Entscheidungsträgern auf Landesebene gehört zu unseren wichtigsten Aufgaben“, fasst Jürgen Witt, Geschäftsführer des Brauereiverbandes NRW. „Im Rahmen einer solchen Veranstaltung können Probleme auch mal auf dem kleinen Dienstweg angesprochen werden.“
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