Salam Fajad, seit 2007 palästinensischer Premierminister, hält an einer Zweistaatenlösung im Nahost-Konflikt fest. „Was denn sonst, wenn nicht zwei Staaten? Was denn sonst, was beide Völker – beide – akzeptieren könnten?“ Im Vorfeld des Besuchs von US-Präsident Barack Obama fordert Fajad freie Wahlen in den palästinensischen Autonomiegebieten. „Um der Marginalisierung zu entgehen, müssen wir unsere Autorität und Legitimität wiederherstellen und uns deshalb dem Volk stellen“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. Im Friedensprozess mit dem Nachbarn Israel erwartet Fajad von Obama neue Impulse. „Es wäre das Beste, wenn er die Bedingungen schafft, die den Weg zur großen Lösung planieren“, so Fajad. Allerdings müsse man dazu „die bereits angesprochenen Details“ – die Lebensbedingungen und die Funktionsfähigkeit der Palästinenserbehörde – „anpacken und sinnvollen Wandel erzeugen“.
Auf Facebook teilen
Follow on Facebook
Add to Google+
Verbindung zu Linked in
Subscribe by Email
Drucken