Pakistan: CARE startet Nothilfe für Betroffene Zelte, Kleidung, Moskitonetze werden verteilt, mobile Kliniken versorgen Verletzte

Islamabad/Bonn, 2. August 2010. CARE unterstützt
Gesundheitsteams, mobile Kliniken und die Verteilung von
Nothilfeartikeln für die Betroffenen der Fluten in Pakistan. Zusammen
mit Partnerorganisationen hat sich CARE ein Bild von der Lage in den
Bezirken Swat, Charsaddah, Peshawar, Rajanpur, DG Khan und in der
Provinz Belutschistan gemacht. „Die Zerstörung ist vor allem in der
Provinz Khyber Pakhtunkhwa sehr hoch, wir hören ständig neue Berichte
von Todesfällen und zerstörten Häuser“, sagt Waleed Rauf,
Länderdirektor von CARE in Pakistan. „Tausende Menschen brauchen nun
dringend Notunterkünfte und Gesundheitsversorgung, denn es können
schnell Seuchen ausbrechen. CARE wird sich darauf in seiner Nothilfe
konzentrieren.“ Die Fluten haben zudem die Ernte vernichtet,
Nutztiere ertranken in den Wassermassen, Geschäfte wurden zerstört.
CARE Deutschland-Luxemburg ruft zu Spenden für die Betroffenen auf.

Mit einer lokalen Organisation hat CARE acht mobile
Gesundheitsstationen ins Swat-Tal gebracht, dort versorgen vier Ärzte
mit medizinischem Personal die Verletzten. Zudem hat CARE vier
Basisgesundheitsstationen in Behrain, Tirat, Mayedmn and Chail in
Betrieb, die ebenfalls medizinische Hilfe und Vorsorge leisten. Die
medizinische Nothilfe wird nun für mindestens vier Monate aktiv sein.
Weiterhin wird CARE Zelte, Plastikplanen, Kleidung, Hygieneartikel
und Küchenutensilien in den Bezirken Swat, Charsaddah and Nowshera
der Provinz Khyber Pakhtunkhwa an rund 5.200 Menschen verteilen.
CARE“s Nothilfestrategie sieht vor, 100.000 Menschen in den kommenden
Monaten zu unterstützen.

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