Outlook narrt mit Spam-Verdacht

PacMan lässt grüßen – Auf der Spur verschwundener Mails

Bonn – Anwender von „Outlook“ sollten regelmäßig den Junk-E-Mail-Ordner durchsehen. Damit können sie sich geschäftlichen wie privaten Ärger ersparen, rät der Kommunikationsinformationsdienst „outlook aktuell“ (www.outlook-aktuell.de) aus dem Fachverlag für Computerwissen. „Denn dieses Microsoft-Programm sortiert gerne mal eine “echte“ Mail fälschlich als Spam aus.“ Das Ergebnis: Empfänger wie Absender wundern sich, warum der jeweils andere nichts von sich hören lässt.

Damit erwünschte Mails nicht als unerwünschte aussortiert werden rät der Info-Dienst, die Liste „Sichere Absender“ konsequent zu pflegen. All jene Kontakte, die dort aufgeführt sind, werden dann von Outlook akzeptiert und nicht mehr als Spam-Verbreiter in den Junk-Ordner verschoben.

Und trotzdem sei man damit noch nicht sicher, wirklich alle „echten“ E-Mails zu erhalten. „Auch bei den Providern fressen sich Spam-Filter durch die Mail-Flut wie Anfang der 80er Jahre PacMan als frühes Computerspiel Gespenster jagte und fraß. Mails, die vom Provider als Spam deklariert werden, kommen beim Empfänger erst gar nicht an, sondern werden in einem eigenen Ordner deponiert.“

Um auch diesen vermeintlich spurlos verschwundenen Mails auf die Spur zu kommen, sollte man über die jeweilige Web-Oberfläche seines Providers das eigene Postfach aufrufen und in den Spam-Ordner sehen. „Manche Dienstleister nehmen dem Kunden diese Arbeit ab und informieren täglich, welche Mails in den Spam-Ordner verschoben wurden.“