Moderation
Es sind Zahlen, die nachdenklich machen sollten: Schon in 30
Jahren leben in Deutschland rund 7 einhalb Millionen Menschen über 80
– fast doppelt so viel wie heute. Umso wichtiger wird es, Wohnungen
und Häuser alters- und behindertengerecht umzubauen. Das wird
finanziell gefördert – passiert aber immer noch viel zu selten, sagt
der Bau-Experte Professor Dr. Gerhard Loeschke von der Hochschle
Karlsruhe:
TON Loeschcke 1:
„Wir haben in etwa ein Prozent der Wohnungen bisher erst saniert.
Die Bedarfslagen sind aber wesentlich größer. Wir brauchen in etwa
fünfmal soviel Wohnungen, die verbessert werden müssen bzw. angepasst
werden müssen. Diese Problematik zeigt uns, dass wir da was tun
müssen.
Und das lohnt sich nicht nur für behinderte Menschen und Senioren.
Auch Familien mit Kindern können von einer Barrierereduzierung
profitieren.
TON Loeschke 2
„Die Räume sind größer, die Flure sind breiter, die Türen sind
größer, die Sanitärräume sind besser ausgestattet und ähnliches mehr.
Das bringt allen Menschen etwas. Und altersgerechtes bauen bezieht
alle Lebensphasen des Menschen ein. Von der jungen Lebensphase bis
zur älteren Lebensphasen. Von daher ist es ein ganz wesentlicher
Vorteil. Nicht ALTENGERECHTES bauen sondern ALTERSGERECHTES bauen.
Im Mehrfamilienhaus von Winfried Redelix in Bad Honnef ist der
Wunsch nach einem altersgerechten Umbau schon in Erfüllung gegangen.
Mit Hilfe des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ und weiterer
staatlicher Förderung baute er die Wohnung so um, dass seine an MS
erkrankte Schwester auch alleine gut zurecht kommt und nicht ständig
auf Unterstützung angewiesen ist.
TON Redelix 0“16″sek
„Da legt sie großen Wert drauf. Und dass sie also auch Arbeiten
machen kann, die sie natürlich auch alle nur vom Rollstuhl machen
kann. Das sie alleine auf Toilette kann, dass sie alleine ins Bett
gehen kann, kochen kann… Sie fühlt sich jetzt richtig sagen wir mal
sauwohl.“
Weitere Informationen zu den Förderprogrammen der KfW-Bank gibt es
im Internet unter www.kfw.de
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