REDWOOD CITY, Kalifornien – 13. August 2013 – oDesk®, der weltweit größte Online-Arbeitsplatz, gibt heute bekannt, dass Arbeit im Wert von über einer Milliarde US Dollar über seine Plattform geleistet wurde. Dieser Meilenstein ist ein bedeutender Durchbruch auf dem Arbeitsmarkt hinsichtlich der Art und Weise, wie Unternehmen Stellen besetzen und Menschen arbeiten. Die von oDesk veröffentlichten Daten belegen zudem, dass die Online-Arbeit der stetig wachsenden Nachfrage nach spezialisierten Fachkräften entgegenkommt. Besonders Startups nutzen die Vorteile der Online-Arbeit und haben erkannt, dass der Standort beim Unternehmensstart dank technischer Innovationen nur noch eine untergeordnete Rolle spielt. Dieser „Aufschwung der Anderen“ wird deutlich, wenn man untersucht, von wo aus Online-Einstellungen vorgenommen werden. Hier ist außerhalb des Silicon Valley seit zwei Jahren ein rasantes Wachstum von jährlich 100 – 1.000 % in den sich am schnellsten entwickelnden Startup-Communities zu beobachten.
„Arbeit ist nicht mehr standortgebunden“, erklärt Gary Swart, CEO von oDesk. „Unternehmen stellen flexible, örtlich verteilte Teams zusammen. Dies erhöht die wirtschaftlichen Chancen für alle. Von der Online-Arbeit profitieren besonders Startups in aufstrebenden Hotspots, da diese über das Internet die qualifizierten Fachkräfte finden, die sie benötigen.“
Highlights der Mitteilung:
Die von oDesk veröffentlichten Daten zeigen einen Wandel der Arbeitswelt und machen deutlich, dass sich ein Online Long Tail Markt für Fachkräfte herauskristallisiert:
– Online-Arbeit wird immer populärer – allein auf oDesk wurde Arbeit im Wert von über einer Milliarde US Dollar geleistet.
– Ãœber vier Millionen Freelancer sind derzeit auf oDesk registriert, die, um ihre Fachkenntnisse zu belegen, allein im vergangenen Jahr 2,6 Millionen Kompetenztests absolviert haben.
– Ein Long Tail neuer Fähigkeiten entwickelt sich. o 2007 verteilten sich 90 % der Ausgaben über oDesk auf vier vertretene Fähigkeitsbereiche. o 2012 erging derselbe Prozentsatz an Honorarzahlungen auf 35 Bereiche.
– In den letzten zwölf Monaten wurden 2.400 Fähigkeiten auf oDesk gelistet – Tendenz steigend.
Aktuelle Daten zu Online-Arbeit via oDesk in Deutschland:
– Der Markt für Online-Arbeit über oDesk hat sich in Deutschland vom Jahr 2009 bis zum Jahr 2012 verzehnfacht. Weltweit weist der deutsche Markt für Online-Arbeit damit die größte Wachstumsrate auf. Deutsche Unternehmen rechneten im Jahr 2009 rund 33.000 Stunden über oDesk ab. Im Jahr 2012 stieg die Anzahl der in Rechnung gestellten Stunden auf 326.000 an.
– Insgesamt sind 7.601 deutsche Unternehmen bei oDesk registriert. Diese haben bisher über 44.000 Jobs ausgeschrieben, davon allein im Jahr 2012 rund 10.000 Jobs. Deutschland ist im globalen Vergleich hinsichtlich der Ausgaben für Online-Arbeit von deutschen Unternehmen (Q2 2013) das sechstgrößte Land bei oDesk. In Europa ist Deutschland das größte nicht-englischsprachige Land auf der Plattform oDesk, gemessen an den Ausgaben innerhalb des angegebenen Zeitraums.
– Bei oDesk haben rund 10.000 deutsche Freelancer einen Account. Im ersten Quartal von 2013 haben diese etwa 17.500 Arbeitsstunden und im zweiten Quartal diesen Jahres etwa 21.000 Arbeitsstunden absolviert.
– Die drei Bereiche für die deutsche Unternehmen am häufigsten Online-Arbeit über Freelancer via oDesk ausführen ließen waren (in Q2 2013): Web-Programming, Mobile Apps und Web Research. Deutsche Freelancer wurden größtenteils mit Arbeiten für die Bereiche (Q2 2013) Web Programming, Translation und Desktop Applications beauftragt.
Das Zeitalter der Online-Arbeit hat begonnen
Im Frühling meldete The Economist, dass „Online-Jobbörsen beginnen die Arbeitswelt zu transformieren.“
Nach Berichten von Staffing Industry Analysts (SIA) ist der Online-Arbeitsmarkt im Jahr 2012 um 67 % gewachsen und wird bis zum Jahr 2014 zwei Milliarden US Dollar erreichen. oDesk ist laut dem Online Staffing Competitive Landscape Report (SIA-Bericht von 2012 über die Wettbewerbslandschaft des Online-Marktes für Personalbeschaffung) Marktführer und das erste Unternehmen der Branche, das die Milliarden-Dollar-Marke bei den Gesamthonorarzahlungen erreicht.
Dazu meint Swart: „Worauf es heutzutage wirklich ankommt ist, dass man die richtigen Leute findet, die dann auch gut miteinander arbeiten können. Die Arbeit zum Arbeiter zu bringen ist schon fast normal geworden. Unternehmen wollen die besten Arbeitskräfte, um ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten und Fachkräfte wünschen sich Freiheit und Flexibilität.“
Traditionelle Arbeitsmodelle schränken den Unternehmenserfolg ein
Laut Ramesh Johari, Lehrbeauftragter an der Universität Stanford und Leiter des Bereichs oDesk Research, besteht für Unternehmen die größte Schwierigkeit von jeher darin, verfügbare Arbeitskräfte mit den notwendigen Qualifikationen zu finden. Trotz der angespannten Wirtschaftslage herrscht weitgehend Einigung darüber, dass die Qualifikationslücke auch weiterhin besteht. 66 % multinationaler Unternehmen bestätigen, dass sich der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in den nächsten fünf Jahren auch in der Bilanz bemerkbar machen wird.
Online-Arbeitsplätze schaffen eine flexible und globale Gemeinschaft aus Unternehmen und Fachkräften, die diese Qualifikationslücke nun gemeinsam schließen können.
Zugriff auf Qualifikationen nach Bedarf bestärkt Unternehmen weltweit, vor allem Startups
Nicht nur eine wachsende Anzahl von privatwirtschaftlichen Unternehmen, auch 58 % der Unternehmen, die auf oDesk Freelancer beauftragen, verstehen sich selbst als Startup.[3] Diese Unternehmen erhalten Zugang zu den Fachkräften, die sie sonst nicht finden oder beauftragen konnten.
Viele Unternehmen, die ihre Fachkräfte über oDesk finden, verkörpern eine neue Ära des Unternehmertums, für die AOL-Mitgründer Steve Case den Begriff „rise of the rest“, der Aufschwung der Anderen, geprägt hat, in der Cloud Computing die Gründung und den Aufbau von Unternehmen erleichtert. Jeremiah Owyang von Altimeter Research definiert die Rolle von oDesk in dieser Ära des Unternehmertums folgendermaßen: „Fachkenntnisse als Service, bei dem virtuelle Arbeitskräfte auf Abruf verfügbar sind.“
Entstehung eines Long Tail Marktes für qualifizierte Fachkräfte durch die vermehrte Nutzung von Online-Arbeit durch Unternehmen
Der direkte Zugang von Unternehmen und Freelancern in aller Welt schafft einen Long Tail Markt für spezielle Fachkenntnisse. Die Theorie des Long Tail wurde bekannt durch Chris Anderson, der den Long Tail als Geschäftsstrategie beschrieb, bei der eine große Anzahl einzigartiger Artikel in je relativ kleinen Mengen verkauft wird. Das Internet macht Long Tail Märkte möglich, da es für Anbieter dieser einzigartiger Artikel einfacher ist, Abnehmer zu finden.
Mit der zunehmenden Spezialisierung des Arbeitsumfelds, ist dieser wachsende Long Tail Arbeitsmarkt Trend auf oDesk offensichtlich und logisch, in Anbetracht dessen, dass diese Plattform die Möglichkeit bietet, Fachkräfte für bestimmte Projektanforderungen auf Abruf online zu finden. Während sich 2007 90 % der Ausgaben über oDesk auf nur vier Fähigkeitsbereiche verteilten, war derselbe Prozentsatz 2012 auf 35 Bereiche verteilt und 41 weitere Bereiche sind schnell gewachsen.
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