„Der Oberpfalzrat ist ein wichtiges Instrument zur Zukunftsgestaltung unserer Heimatregion“, betonte Emilia Müller, Bayerische Staatsministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, bei der Eröffnung der Veranstaltung. Die Oberpfalz sei gut aufgestellt und habe, so die Ministerin weiter, alle Chancen, mit attraktiven Unternehmen im Wettbewerb um die besten Köpfe zu bestehen. Einigkeit bestand auch darüber, dass Politik und Verwaltung die Rahmenbedingungen für wirtschaftlichen Erfolg weiter verbessern müssten. Genannt wurden unter anderem Maßnahmen wie der weitere Ausbau von schnellen Internetverbindungen in ländlichen Gebieten oder die Verbesserung von Bildung und Ausbildung, um dem bereits heute bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Gabriele Anderlik, die Leiterin der Agentur für Arbeit Regensburg, brachte das Thema auf den Punkt. „Nicht einer unserer Fachkräfte darf uns verloren gehen“, mahnte die Arbeitsmarkt-Expertin und betonte, dass neben der Ausbildung von Arbeitskräften auch wichtig sei, die Menschen in der Region zu halten. Dies sei, so der Tenor der Veranstaltung, eine geeignete Aufgabe für das Regionalmarketing Oberpfalz, da das Wirtschaftsnetzwerk schon seit Jahren die Unternehmen der Region beim Werben um Fachkräfte unterstützt.