
Ähnlich einem Verkehrszeichen sollen ein durchgestrichenes Auto und die durchgestrichen Silhouette einer schwangeren Frau auf den Etiketten von Becks, Hasseröder und Franziskaner hierzulande zukünftig vor den Gefahren des verantwortungslosen Alkoholkonsums in der Schwangerschaft und im Straßenverkehr zu warnen.
Für den Brauereikonzern, der sich als Vorreiter für einen „verantwortungsvoller Genuss von Alkohol“ sieht, ist dies nach eigenen Angaben ein weiterer Schritt, seiner eigenen gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen, Verbraucher und Kunden aufzuklären und das öffentliche Bewusstsein zu schärfen.
Zustimmung und Ablehnung
Während die Drogenbeauftragte der Bundesregierung die Maßnahme ausdrücklich begrüßt, ist der Deutsche Brauerbund (DBB) weniger begeistert. Hier vertritt man die Meinung, dass eine solche Aktion eher schade als nütze. Es sei ohnehin allgemein bekannt, dass der Konsum alkoholhaltiger Getränke mit dem Führen eines Autos unvereinbar und in der Schwangerschaft tabu ist.
Ein richtiger Schritt
Keine Frage, dass jeder Brauer sein Bier verkaufen will. Unbestritten auch, dass Warnhinweise auf Flaschen und Dosen den Missbrauch nicht verhindern können. Aber Fakt ist auch: Weltweit werden jede Minute alleine 3000 Flaschen Beck’s Bier getrunken. Und da kann ein bildlicher Hinweis für Autofahrer und werdende Mütter auf der Flasche bestimmt nicht schaden.
„Das effektivste Mittel, Gefahren zu vermeiden, ist Aufklärung“, so der IFPL-Coach und Alkohol-Experte Rolf von Berg. „Alle Verantwortlichen sind gefragt, offener und ehrlicher mit dem Thema umzugehen. Ein kleiner Warnhinweis auf einer Alkoholflasche ist hierzulande schon ein großer Schritt in die richtige Richtung.“
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