Angesichts der geplanten feindlichen Ãœbernahme von Hochtief durch den spanischen Baukonzern ACS hat sich der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) für einen Verbleib von Vorstandschef Herbert Lütkestratkötter an der Konzernspitze ausgesprochen. „Dass Hochtief so gut dasteht, ist sicherlich Verdienst vieler engagierter Mitarbeiter. Aber dieser Erfolg hat auch einen Namen: Herbert Lütkestratkötter“, sagte Voigtsberger den Zeitungen der Essener „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe). „Ich würde mir wünschen, egal wie sich die Eigentümerstruktur entwickelt, dass Sie an der Spitze bleiben. Das ist die Garantie dafür, dass Hochtief weiter auf diesem Erfolgskurs bleibt“, sagte der Minister in einem gemeinsamen Interview mit dem Hochtief-Chef. Lütkestratkötter knüpfte seinen Verbleib bei Hochtief erneut an Bedingungen. „Ich stehe bei Hochtief voll im Geschirr. Ob sich durch die veränderten Beteiligungsverhältnisse auch für mich persönlich etwas ändert, weiß ich nicht“, sagte er. „Grundvoraussetzung ist aus meiner Sicht allerdings, dass ich weiterhin mit meiner Mannschaft Strategien entwickeln und umsetzen kann. Wenn das beschnitten würde, könnte ich nicht arbeiten.“
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