Die neue Internetplattform unter http://www.abs-sh.eu/forum/index.php bietet Gelegenheit für jeden, sich einzumischen.
Nach Aussagen des Vereines ist es nicht genug, nur einmal im Jahr zum Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf die Straße zu gehen
Um die Gesellschaft über die Situation von Menschen mit Behinderung zu informieren und darüber aufzuklären, was Barriere-Freiheit bedeutet, bedarf es mehr Öffentlichkeit.
Das neue Forum bietet jetzt allen, die sich engagieren wollen, die Möglichkeit, Aktionen im Forum zu veröffentlichen, sich auszutauschen, Ideen gemeinsam zu entwickeln und um zu setzten.
Bei den Aktionen soll die Aufklärung im Vordergrund stehen. Einige der Themenfragen sind: Wo sind Barrieren, wo werden Menschen mit Behinderung ausgegrenzt, was muss geändert werden?
Wichtig ist es den Betreibern des Forums, dass sich Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen für ihre Bedürfnisse und Bedarfe stark machen.
Sie möchten darüber aufklären, warum blinde Menschen im öffentlichen Raum und in Unternehmen mit Publikumsverkehr z.B. taktile Leitwege und Sprachausgaben benötigen, Gehörlose die Gebärdensprache und Untertitel, Körperbehinderte ebenerdige Zugänge und warum die leichte Sprache für viele Menschen mit Lernschwächen wichtig ist.
Forenthemen wie Schule, Freizeit, ärztliche Versorgung, Arbeit, Ausbildung, Wohnen, Teilhabe, selbstbestimmt Leben, bieten viele Möglichkeiten für Aktionen und Aufklärung.
Breite Aufklärungskampagnen sollen bundesweit helfen, ein anderes Bild von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft zu schaffen – für mehr Toleranz und Akzeptanz.
Die Betreiber des Forums hoffen auf rege Teilnahme. Durch das Einstellen von Aktionen, Ideen und das Diskutieren im Forum, soll es allen möglich gemacht werden, sich zu beteiligen und vorhandene Aktionen für sich zu nutzen.
Mitmachen kann jeder: An diesen Aktionen kann sich jeder beteiligen ob mit oder ohne Behinderung, ob alt oder jung.
Schulklassen können mitmachen, aber auch Vereine, Selbsthilfen, Verbände und Privatpersonen.
„Wenn wir nicht anfangen was zu ändern wird es auch kein anderer tun“, sagt die Vorsitzende des Vereins Angelika Mincke.