Neues E-Journal bricht eine Lanze für den souveränen Umgang mit Fehlschlägen

„Sich mit der Niederlage arrangieren und vor der eigenen Erfolglosigkeit nicht in die Knie gehen, ist eine große Stärke. Nur werden wir in unserer Gesellschaft viel zu wenig darauf vorbereitet.“ Institutsleiterin und „SORBAS“-Herausgeberin Ute Bienkowski weiß, wovon sie spricht. Die Unternehmerin hat lange mit der Etablierung des Themenkomplexes „Fehlschläge als Signal zum Neubeginn“ kämpfen müssen – und muss es weiterhin. Zu unangenehm ist die zugrundeliegende Fragestellung, zu gerne zieht man sich an allen Ecken und Enden zurück, wenn es um die Auseinandersetzung mit Niederlagen und Neuanfängen geht.

Das ist angesichts hoher Arbeitslosenzahlen, zunehmender Kinderarmut und einer katastrophalen Altersversorgungslage umso bedenklicher, denn ohne einen souveränen und gelassenen Umgang mit Rückschlägen und Erfolgseinbußen können Neuanfänge aus Sicht der Unternehmerin nur schwerlich gelingen. Hier will das neu ins Leben gerufene E-Journal sensibilisieren und „einen Beitrag zu einer Kultur des Neubeginns leisten, die den souveränen und achtenswerten Umgang mit Erfolgseinbußen zum Ziel hat.“

Mit einer ausgewogenen Mischung aus theoretischer Diskussion und Vorstellung konkreter Beispielfälle soll die Bandbreite der Problematik nachvollziehbar werden. Die aktuelle Ausgabe beinhaltet unter anderem ein Interview mit dem Kultursoziologen Prof. Dr. Martin Doehlemann, einen Beitrag des Kölner Künstlers und Sozialpädagogen Till Uwe Marwede, sowie ein ausführliches Gespräch mit hwmüller, dem Initiator des Münchener „Festivals des gescheiterten Films“. Satz und Design besorgte die Bonner Kommunikationsagentur Alienus Mediaconsulting.

Die auf quartalsmäßige Erscheinungsweise ausgelegte digitale Publikation kann kostenfrei beim Herausgeber angefordert werden.