Am Mittwoch endet die erste Phase eines
Frauenvolksbegehrens in Österreich. 240.000 Menschen haben es bereits
unterschrieben, weit mehr als erforderlich. Im Interview mit der in
Berlin erscheinenden überregionalen Tageszeitung „neues deutschland“
(Mittwochausgabe) erklärt die Sprecherin des Frauenvolksbegehrens,
Andrea Hladky, die Hintergründe. So knüpfe das Volksbegehren an eine
ähnliche Initiative von vor 20 Jahren an, durch welche „sich einiges
zum Positiven verändert“ habe. „Aber das geht alles viel zu langsam.
Gerade einmal eine Forderung wurde damals umgesetzt, die tatsächliche
Gleichstellung von Frauen in der Verfassung“, so Hladky. In dem
Forderungskatalog des Frauenvolksbegehrens werden Maßnahmen wie
kostenlose Verhütungsmittel und Schwangerschaftsabbrüche, gleicher
Lohn für gleiche Arbeit oder die 30-Stunden-Woche vorgeschlagen.
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