neues deutschland: Bundesregierung unterstützt zwielichtige Regierung der Republik Moldau und forciert NATO-Anbindung

Auch zwei Jahre nach der fragwürdigen Amtsübernahme
des Premierministers Pavel Filip in der Republik Moldau hält die
Bundesregierung sich mit Kritik zurück und sendet Berater sowie
Gelder. Dies geht aus Antworten zu zwei Kleinen Anfragen der
stellvertretenden Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag, Sevim
Dagdelen, hervor, die der in Berlin erscheinenden überregionalen
Tageszeitung „neues deutschland“ vorliegen. Wie „neues deutschland“
(Dienstagausgabe) berichtet, kritisiert Sevim Dagdelen eine von der
Bundesregierung mit forcierte NATO-Anbindung der laut Verfassung
neutralen Republik Moldau. »Die Entscheidung, die Republik Moldau
immer stärker an die EU und NATO einzubinden, mit dem Ziel, den
westlichen Einflussbereich nach Osten auszudehnen, erweist sich als
strategischer Fehler. Das Land ist heute tiefer gespalten als je
zuvor«, erklärte Dagdelen. »Es ist zu befürchten, dass EU und NATO
das Land in eine Entscheidung gegen Russland hineintreiben wollen –
mit verheerenden Konsequenzen.«

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