
Im Berlin der Nachkriegszeit avancierten Zeitungen zu publizistischen Waffen im Kampf der Alliierten um die Machtverteilung in der Stadt – etwa bei den Themen Zwangsvereinigung, Berlin-Blockade oder 17. Juni 1953.
Anschaulich beschreibt der Historiker und Publizist Christoph Marx die Berliner Presselandschaft der Nachkriegszeit anhand der tagespolitischen Auseinandersetzungen des amerikanisch lizensierten „Tagesspiegel“ mit der sowjetisch lizensierten „Berliner Zeitung“. In seiner Doppelbiografie der bedeutendsten Journalisten beider Seiten arbeitet Marx redaktionelle Besonderheiten ebenso heraus wie die Pressestrategien der Alliierten.
Weil Marx‘ vielschichtige Studie strukturelle und biographische Analyse verzahnt, ist sie für Historiker, Publizisten und Politikwissenschaftler gleichermaßen interessant.
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Christoph Marx
Politische Presse im Nachkriegsberlin 1945-1953
220 Seiten, Paperback. 2016. 29,90
ISBN 978-3-8382-0985-2
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