Neuwied, **. Januar 2013. -. Das Geldvermögen der Privatanleger in Deutschland umfasst derzeit ein Volumen von 4,9 Billionen Euro und wird innerhalb der nächsten vier Jahre auf voraussichtlich 5,5 Billionen Euro ansteigen. Den größten Teil ihres Vermögenszuwachses vertrauen die Privatleute den Banken an. Seit 2008 wuchsen die Einlagen dort um über 330 Milliarden Euro, wobei täglich fällige Sichteinlagen bevorzugt werden. Das geht aus dem neuen Finanzmarkt-Report GELDANLAGE 2013 hervor.
Die anhaltende Finanzkrise schürt bei den Konsumenten die Angst vor Inflation. Die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank lässt befürchten, dass die Verbraucherpreise mittelfristig um mehr als 2 Prozent steigen. Trotz verbreiteter Verunsicherung, wollen 90 Prozent der Privatanleger ihr Anlageverhalten vorerst jedoch nicht ändern. Bei der Entscheidung für bestimmte Anlageprodukte schätzen sie eine individuelle und ganzheitliche Beratung durch einen vertrauenswürdigen Anlageexperten. Besonderen Wert legen die privaten Anleger auf Sicherheit und Einfachheit von Finanzanlage-Produkten und auf kurze Laufzeiten.
Den Großteil ihres Geldvermögens vertrauen die Verbraucher den Banken an. Dieses Volumen wird der Studie zufolge bis 2017 um 16 Prozent auf 2,26 Billionen Euro anwachsen. Der größte Teil davon wird auf Bar- und Sichteinlagen entfallen. Für die Anlage in Aktien wird ein überproportionaler Abstieg um über 24 Prozent auf 315 Milliarden Euro erwartet. Dieses Investment gilt in Zeiten anhaltender oder zunehmender Inflation, ähnlich wie das Investment in Immobilen, als vergleichsweise sicher.
Vor diesem Hintergrund erwarten die im Rahmen des Reports befragten 116 Finanzmarkt-Experten eine deutliche Zunahme des Wettbewerbs unter den Finanzdienstleistern. Besonders umworben werden künftig Girokonto-Eröffnungen. Hiervon verspricht sich die Branche hohe Kundenbindung und lukrative Zusatzgeschäfte, wenngleich davon auszugehen ist, dass die Kunden ihre Einlagen auf mehrere Institute verteilen und damit das Hausbank-Prinzip an Bedeutung verliert. Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones nimmt die Bedeutung des Internets als Informationsquelle bei Geldanlage-Entscheidungen stark zu. Gleichzeitig steigt die Zahl der Geldanlage-Transaktionen über Mobile Banking. Derzeit nutzen 6 Millionen Verbraucher ihr Smartphone, und diese Zahl wird sich Expertenschätzungen zufolge innerhalb der nächsten vier Jahre vervierfachen.
Autor der Studie GELDANLAGE 2013 ist der Finanzexperte Dr. Jörg Sieweck, von dem im Verlag BBE media bereits mehrere Reports zu Themen aus der Konsum-, Finanz- und Versicherungswirtschaft erschienen sind.
Studiendetails
Titel: BBE Branchenreport GELDANLAGE 2013
Umfang: 780 Seiten im Format DIN A4 mit 580 Tabellen und Ãœbersichten
Preis: 1.350,– Euro (zzgl. MwSt. und Versand)
Weitere Informationen unter: www.marktstudien24.de
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