Neue Kooperation zeigt: ACATIS Fair Value Fonds deutlich klimafreundlicher als Vergleichsindizes

Neue Kooperation zeigt: ACATIS Fair Value Fonds deutlich klimafreundlicher als Vergleichsindizes
 

Die ACATIS Fair Value Investment AG hat erstmals die Portfolios des ACATIS Fair Value Aktien Global und des ACATIS Fair Value Modulor Vermögensverwaltungsfonds untersuchen lassen: Im ersten Schritt mit dem Carbon Footprint Tool von Vigeo Eiris und im zweiten mit dem XDC-Modell des Klima-Startups right. based on science (fortan right.). Das ?X-Degree Compatibility? (XDC)-Modell liefert aussagekräftige Ergebnisse über den Beitrag einer wirtschaftlichen Einheit zur Erderwärmung, ausgedrückt in Grad Celsius. So hatte right. Ende 2019 beispielsweise dem DAX30 eine Erderwärmung von 4,9 Grad Celsius bescheinigt ? das Handelsblatt und die Börse vor Acht berichteten. Um die Ergebnisse der beiden untersuchten ACATIS Fair Value Fonds in Relation zu setzen, wurden ebenfalls Vergleichsindizes ausgewertet: Der global diversifizierte Solactive GBS Developed Markets Large & Mid Cap USD Index PR (fortan Solactive Index) und der Swiss Market Index (fortan SMI).

Die wichtigsten Ergebnisse im Ãœberblick:

Vigeo Eiris Carbon Footprint
? Die beiden ACATIS Fair Value Fonds haben nur
10 % des CO2-Fußabdrucks des Solactive Index
(5,18 bzw. 5,15 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente).
? Zurückzuführen ist dies auf die Auswahl der Unternehmen. So investiert etwa der ACATIS Fair Value Modulor Vermögensverwaltungsfonds zu 64 % in Unternehmen, deren CO2-Fußabdruck zur besten Emissionsklasse laut Vigeo Eiris gehören (Solactive Index 24 %). Die untersuchten Fonds investieren hingegen nicht in Unternehmen aus der schlechtesten Emissionsklasse (Solactive Index 10 %).

X-Degree Compatibility Modell
? Besonders in der sektorspezifischen Betrachtung auf Grundlage des Zwei-Grad-Ziels und entsprechenden den von der Internationalen Energieagentur IEA zugewiesenen Emissionsbudgets wird das positive Ergebnis der beiden untersuchten ACATIS-Fonds deutlich.
? Der ACATIS Fair Value Aktien Global und der ACATIS Fair Value Modulor Vermögensverwaltungsfonds liegen nach dem XDC-Modell von right. nur +0,4 Grad Celsius über dem Schwellenwert, der mit dem Zwei-Grad-Ziel des Pariser Klimavertrags vereinbar wäre. Der Solactive Index ist mit +0,6 Grad Celsius deutlich weiter von diesem Zielwert entfernt. Noch auffälliger wird es im Vergleich zum SMI, dessen Differenz zum Schwellenwert +0,7 Grad Celsius beträgt.

Stimmen zu den Ergebnissen:
Rainer Unterstaller von ACATIS Fair Value Investment AG: ?Die Ergebnisse unterstreichen den hohen Nachhaltigkeitsanspruch der ACATIS Fair Value Fonds. Für uns ist es wichtig, dass wir in Bezug auf die Nachhaltigkeit eine zukunftsgerichtete Sichtweise auf unsere Portfolios einnehmen. Die deutlich besseren Ergebnisse als die Vergleichsindizes überraschen uns wenig. So schließen wir beispielsweise seit Jahren besonders klimaschädliche Investitionen aus, wie zum Beispiel Unternehmen, die Kohlebergbau oder Kohleverstromung betreiben.?
Dr. Hendrik Leber von ACATIS: ?Wir werden die Erwärmungspotenziale unserer Fonds mit dem XDC-Modell künftig genau im Blick haben und aktiv in Unternehmen investieren, die hier entgegensteuern. Nachhaltiges Investieren soll sich auch unter klimatechnischen Gründen lohnen und ist ein Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.?
Dr. Sebastian Müller, Gründer von right. based on science: ?Bislang liegen nur wenige aussagekräftige Daten über die Klimawirkung des Finanzmarkts vor. Hier Transparenz herzustellen sehen wir als absolut notwendigen Schritt, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Die ACATIS Fair Value Fonds gehören zu den ersten, die über ihre Klimaauswirkungen berichten und können somit als Vorreiter in Sachen Transparenz angesehen werden.?
Sebastian Zeile, Nachhaltigkeitsanalyst bei imug | rating: ?Die ACATIS Fair Value Fonds nehmen seit Jahren eine konsequente Haltung in Bezug auf Nachhaltigkeit ein. Angefangen mit Ausschlüssen und der Berücksichtigung von ESG-Ratings, gehörten die Fonds auch zu den Ersten, die die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen in die Anlagestrategie integrierten. Jetzt gehen wir mit den Klimaanalysen einen weiteren wichtigen Schritt, um das Thema Nachhaltigkeit ganzheitlich im Portfoliomanagement zu berücksichtigen.?

Neue Kooperation: imug und right. based on science
Für die Untersuchung kooperierten erstmals imug und right. based on science. Das XDC-Modell von right. wird ab sofort auch in das vielfältige Angebot für Investoren, Unternehmen und Organisationen bei imug eingebunden. Stimmen zur neuen Kooperation:
Hannah Helmke, Gründerin und Geschäftsführerin von right. based on science: ?Bei right. möchten wir uns langfristig auf das wissenschaftliche Modell und die Weiterentwicklung unserer Software konzentrieren. Wir streben daher ausgewählte Partnerschaften mit Beratungshäusern wie imug an. Unsere Analysen befähigen dazu, den Climate Impact eines Unternehmens, eines Projekts oder eines Portfolios zu berechnen ? greifbar ausgedrückt in Grad Celsius. Darüber hinaus können wir unterschiedlichste Szenarien modellieren. So werden wir das XDC-Modell gemeinsam mit dem Arbeitsbereich imug | csr als nächstes dafür einsetzen, die Wirksamkeit der Klimastrategie eines mittelständischen Unternehmens zu analysieren.?
Frieder Olfe, Business Development bei imug | rating: ?Für uns ist die Kombination klassischer ESG-Daten und den Klimaanalysen von right. der logische nächste Schritt, um einen Blick in mögliche Zukunftsszenarien zu erhalten. right. steht für hochwertige und wissenschaftlich fundierte Modelle, die unseren Kunden einen echten Mehrwert bieten.?