Neue Anteilseignerstruktur bei Scandlines

Die Deutsche Seereederei trennt sich von ihren
Anteilen an der Reederei Scandlines. Das Unternehmen verkauft seine
20-prozentigen Anteile an die Mitgesellschafter 3i und Allianz
Capital Partners.

Zum 29. Oktober 2010 übernahmen die Gesellschafter 3i und Allianz
Capital Partners die 20-prozentigen Anteile, welche die Deutsche
Seereederei an Scandlines hält. 3i und Allianz Capital Partners sind
damit zukünftig mit jeweils 50 Prozent an Scandlines beteiligt. Die
jetzigen Gesellschafter übernahmen die Anteile im Jahr 2007 im Zuge
des Verkaufs von Scandlines durch die Deutsche Bahn AG und das
dänische Verkehrsministerium.

Die Änderungen in der Struktur der Anteilseigner haben keine
Auswirkungen auf den Betrieb des Unternehmens. 3i und Allianz Capital
Partners arbeiten weiter zielgerichtet daran, das Wachstum der
Reederei voranzutreiben. Zu den wichtigsten Zukunftsprojekten zählt
der Einsatz von zwei neuen Fähren auf der Route Rostock-Gedser im
Jahr 2012. Die Fähren werden derzeit in den P+S Werften in Stralsund
gebaut und werden die Kapazität auf der Route verdoppeln. Für die
Neubauten und den Hafenausbau in Rostock und Gedser tätigt Scandlines
Investitionen von 230 Millionen Euro.

Bengt Pihl, CEO von Scandlines: „Die Veränderungen in der Struktur
der Anteilseigner ändern nichts an unserem Kurs, der auf allen Ebenen
auf Wachstum ausgerichtet ist. Vor allem der östliche Korridor wird
für uns immer wichtiger. Mit den neuen Fähren können wir unseren
Kunden zudem in Zukunft ein noch besseres An-Bord-Erlebnis bieten –
dies steht für uns immer im Fokus.“

Scandlines wurde 1998 gegründet und ist eine der größten
Reedereien in Europa. Scandlines– Kerngeschäft ist die Beförderung
von Personen und Waren im Dreieck zwischen Deutschland, Dänemark und
Schweden, sowie auf den Strecken zu den Baltischen Staaten und nach
Finnland. Scandlines transportiert 13 Millionen Passagiere, 3
Millionen Pkw und 750.000 Lkw und Trailer pro Jahr mit dem primären
Ziel, einen effizienten, zuverlässigen und wettbewerbsfähigen
Transport zu gewährleisten.

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