Negative Schufa-Einträge: Was Sie unbedingt wissen sollten!

Negative Schufa-Einträge: Was Sie unbedingt wissen sollten!
 

Die bekannteste Auskunftdatei in Deutschland ist die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Daneben gibt es weitere Auskunfteien wie die Creditreform Boniversum (Partner von bonify), Crif Bürgel und infoscore Consumer Data GmbH (Arvato infoscore).

Alle diese Auskunfteien sammeln Informationen zum Zahlungsverhalten und zur Vertragstreue von Privatpersonen.

Die Schufa erhält ihre Informationen von rund 4.500 Vertrags?partnern voran aus dem Finanzsektor.

Die Daten zum Zahlungsverhalten und zur Vertragstreue werden in zwei Kategorien eingeteilt:

– positive Schufamerkmale
– negative Schufamerkmale

Positive und negative Schufamerkmale:

Positive Schufamerkmale dienen als Indiz dafür, dass diese Person vertrauenswürdig ist und Unternehmen mit ihr unbedenklich Verträge abschliessen und Geschäfte machen können. Anders wenn negative Schufamerkmale vorliegen, da diese darauf hinweisen, dass die Person sich nicht vertragsgemäß verhalten hat und deshalb bei künftigen Verträgen Vorsicht geboten ist.

Über 90% aller Verbraucher in Deutschland haben ausschließlich positive Schufamerkmale. Also lediglich 10% sind bei der Schufa negativ vermerkt.

Wichtig: Die Schufa-Einträge haben in jedem Fall einen beträchtlichen Einfluss auf die Bonität, d.h. Kreditwürdigkeit einer Person.

Weiche, mittlere und harte Negativmerkmale:

Zu Kategorie negative Schufamerkmale gehören unter anderem jegliche Formen von Schulden, nicht oder zu spät bezahlten Rechnungen sowie Ratenzahlungen, bei denen Verbraucher in den Rückstand geraten sind und ihre Verbindlichkeiten nicht fristgemäß getilgt haben.

Zu den harten und bekanntesten negativen Schufamerkmalen zählen Inkassoverfahren und die Insolvenz. Wer insolvent wird, erhält in seiner Bonitätsakte einen harten Vermerk. Natürlich belasten Daten von öffentlichen Schuldnerverzeichnissen der zentralen Vollstreckungsgerichte die Bonität ganz erheblich.

Weiche oder geringfügige Negativmerkmale:

Was viele nicht wissen: Wer viele Girokonten eröffnet, setzt sich der Gefahr aus, dass dies seine Bonität in Frage stellt. Dasselbe wer zu viele Kredite beantragt.

Auch Bürgen oder Leasing-Verträge sind bezüglich positiver Schufa-Einträge nicht förderlich.

9,2% aller Verbraucher hatten 2018 gemäss der Schufa-Statistik mindestens ein negatives Schufamerkmal, wovon 4,4 Prozent ein ?weiches oder mittleres? und 4,8 Prozent mindestens ein ?hartes? Schufamerkmal.

Obwohl sich alle negativen Schufamerkmale negativ Bonität einer Person auswirken, wird zwischen weichen und mittleren sowie harten Negativmerkmalen differenziert.

Vollständiger Beitrag: https://www.credisa.de/negative-schufamerkmale/

Kredit trotz Schufa Ratgeber:

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