Nach dem Tod eines Elite-Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan haben die beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Renate Künast und Jürgen Trittin, einen verbindlichen Abzugsplan aus Afghanistan gefordert. „Wir sind zutiefst bestürzt und traurig über die Nachricht vom Tod eines Bundeswehr-Soldaten und von der Verwundung eines weiteren Soldaten in der Provinz Baghlan im Norden Afghanistans. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Stunde bei den Familien und Freunden der Opfer“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung von Trittin und Künast am Sonntag. Dem verwundeten Soldaten wünschten beide eine baldige und vollständige Genesung. Dieser „schrecklichste Verlust der Bundeswehr in den vergangenen zwei Jahren“ zeige, dass die Sicherheitslage im nördlichen Operationsgebiet der Bundeswehr „nach wie vor sehr instabil ist“, so Künast und Trittin weiter. „Wir brauchen endlich eine verbindliche Abzugsplanung aus Afghanistan, die die Rahmenbedingungen und den Auftrag der Bundeswehr umfassend klärt. Der Kampfeinsatz in Afghanistan muss nach 12 Jahren endlich beendet werden.“ Dazu gehörde auch das hoch riskante Partnering-Konzept, wie die beiden Grünen-Politiker betonten.
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