
Das individuelle technische Versagen von Bauteilen unter den gegebenen Randbedingungen aufzuklären, ist ein sowohl heikles als auch höchst anspruchsvolles Aufgabengebiet für den Ingenieur. Manchmal gerät der feste Glaube an die Technik ins Wanken. Da brechen Schrauben und Bolzen, korrodieren Ölpipelines oder bersten Wasser- oder Dampfleitungen. Nur durch eine fachgerechte Analyse der Mängel, Fehler bzw. der daraus entstandenen Schäden können Schadensursachen erkannt werden. Bei bekannter Schadensursache können dann Maßnahmen zur Schadensprävention ergriffen werden um zukünftig Schäden und damit Kosten zu vermeiden bzw. zu minimieren. Die systematische Schadensanalyse gehört daher zum integralen Bestandteil technischer Entwicklung und erfüllt somit die Forderung nach mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit.
Ziel dieser Veranstaltung am 10. April 2013 ist es, eine in sich schlüssige Darstellung einer wissenschaftlich systematischen Schadens- und Schwachstellenanalyse zu geben. Dies bedeutet, die Vorgehensweise bei der Schadensanalyse darzustellen, die Vorstellung von Untersuchungs- und Analysemethoden sowie Erläuterung von Schadensbeispielen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist, die Erscheinungsformen von Schäden zu erkennen und zu bewerten, so dass die wirksamen Schadensmechanismen erkannt und die Schadensursachen dadurch nachgewiesen werden können.
Das Seminar unter der Leitung von Professor Dr. Ing. Andreas Niegel ist konzipiert für Ingenieure, Techniker und Mitarbeiter aus den Bereichen Produktentwicklung, Konstruktion und Qualitätssicherung
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 030/39493411 (Frau Dipl.- Ing.- päd. Heike Cramer-Jekosch), Fax 030/39493437 oder direkt unter www.hdt-essen.de/W-H110-04-071-3
Weitere Informationen unter:
http://www.hdt-essen.de/W-H110-04-071-3