Extern oder intern – was macht Sinn?
Ein wichtiger Parameter bei der Entscheidung für externe oder interne Beratung ist der Change-Bedarf in den kommenden Jahren. Langfristig gesehen können Veränderungen optimal nur von innen heraus umgesetzt werden. Interne Kollegen kennen die Organisation am besten. Sie sind vertraut mit der Kultur, dem System und dem Business. Sie kennen die Stakeholder, Hürden und Katalysatoren einer Veränderung. Sie sind allerdings auch Beteiligte des Systems. Externe Berater hingegen können kurzfristig eingreifen, oftmals leichter Innovationen und Musterbrüche platzieren und eher kritische Themen ansprechen. Externe Köpfe transportieren leichter eine unpopuläre Entscheidung und gleichen Kapazitätsengpässe aus. Es braucht also beides, Interne und Externe. „In der Entscheidungsfindung extern oder intern ist es wichtig zu wissen, welche Rolle benötigt wird. In jedem Fall ist es wichtig, im Schulterschluss zwischen internen und externen Change-Beratern, Veränderungen im Unternehmen zu unterstützen“, sagt Schmidt.
Change-Know-how ist entscheidend
Externe Berater können kurzfristig Ressourcen und Kompetenzen bereitstellen. Der Aufbau von internen Change-Kompetenzen bedarf Zeit und muss langfristig angelegt werden. „Unser Beratungsansatz zielt darauf ab, im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung beide Bedarfe zu bedienen. Wir unterstützen als Change-Experten gerne kurzfristig, bevorstehende oder laufende Veränderungsinitiativen. Im Rahmen von unserem Mutaree-Qualifizierungsprogramm möchten wir aber auch unser Expertenwissen weitergeben und Unternehmen langfristig und nachhaltig fit für den Change machen“, sagt Claudia Schmidt.