
HAGEN – 13. Sept. 2018. Ein Muster zur Qualitätssicherungsvereinbarung (QSV) erleichtert blechumformenden Unternehmen die Zusammenarbeit mit ihren Zulieferern. Der Standard bündelt die Anforderungen der Automobilhersteller. Initiator ist der Industrieverband Blechumformung (IBU) in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen VIA Consult.
Muster-QSV schafft faire Abläufe innerhalb der Lieferkette
Viele IBU-Mitglieder sind Zulieferer der Automotivebranche. Von ihren Auftraggebern bekommen sie zunehmend vertragsrelevante Vorgaben und Spezifikationen, die sie an Unterlieferanten weitergeben und deren Einhaltung sie garantieren müssen. Dazu gehören Forderungen des QM-System-Standards IATF 16949 oder der Norm ISO 9001, aber auch Einkaufsbedingungen, Logistik- und Verpackungsrichtlinien oder Gewährleistungsbestimmungen. Die neue Muster-QSV macht die Vermittlung dieser Anforderungen einfacher: „Sie schafft faire Abläufe innerhalb der Lieferkette. Und ermöglicht unseren Mitgliedern einen einheitlichen Auftritt gegenüber Unterlieferanten“, unterstreicht IBU-Geschäftsführer Bernhard Jacobs.
Leitfaden ermöglicht individuelle Anpassung an Unterlieferantengruppen
Für den Standard hat der Industrieverband die vielfältigen Vorgaben in puncto QSV vom Beratungsunternehmen VIA Consult analysieren und bündeln lassen. Mithilfe eines ergänzenden Leitfadens können Blechumformer diese Vereinbarung an ihre individuellen Unterlieferantengruppen anpassen – etwa an Produktions- und Rohmateriallieferanten oder Oberflächendienstleister.
Spezifikationen und Anforderungen der Automobilhersteller nehmen zu
Wachsende Spezifikationen und Anforderungen der Automobilhersteller und großen Zulieferer belasten zunehmend die Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette. Deshalb engagiert sich der IBU als Interessenvertreter der Blechumformer für einen Standard, der mehr Transparenz gibt. Text 1.849 Z. inkl. Leerz.