Anlässlich eines Besuches beim Bundesamt für
Migration und Flüchtlinge in Nürnberg erklärt der Vorsitzende der
Projektgruppe Integration der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Stefan
Müller MdB:
Eine wichtige Aufgabe des Bundesamtes für Migration und
Flüchtlinge besteht in der Organisation von Integrationskursen. Trotz
der allgemein angespannten Haushaltslage ist es uns gelungen, die
Mittel für die Integrationskurse in diesem Jahr um 44 Millionen Euro
auf 218 Millionen Euro zu erhöhen. Dieser erfreuliche Trend wurde in
diesem Jahr noch dadurch verstärkt, dass Bundesinnenminister Dr.
Thomas de Maizière weitere Mittel in Höhe von 15 Millionen Euro zur
Verfügung gestellt hat.
Dieses zusätzliche Geld ist sehr gut angelegt, da die Maßnahmen
der Bundesregierung im Bereich der Integration bereits Wirkung
zeigen. So hat einer erst zu Beginn dieser Woche veröffentlichten
OECD-Studio zufolge die Wirtschaftskrise in Deutschland die
Arbeitsmarktchancen von Zuwanderern kaum beeinflusst. Besonders
hervorzuheben ist dabei die hohe Teilnahmequote von Frauen, die
mittlerweile zwei Drittel aller Kursteilnehmer ausmachen. Auch der
Anteil der freiwilligen Integrationskursteilnehmer nimmt stetig zu.
Aus den Gesprächen mit der Leitung des Nürnberger Bundesamtes geht
klar hervor, dass es noch ein bestimmtes Potenzial an Personen gibt,
die trotz mehrjährigen Aufenthalts noch Sprachförderbedarf haben.
Durch eine auf einige Jahre begrenzte Kraftanstrengung können wir
aber auch in diesem Bereich noch viel erreichen.
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