Motorradversicherung Vergleich

Motorradversicherung Vergleich

Wer ein Motorrad im öffentlichen Straßenverkehr benutzt, muss es versichert haben. Die Motorrad-Haftpflichtversicherung ist, ebenso wie die Kfz-Haftpflicht, eine Pflichtversicherung. Motorrad und Auto sind beide Kraftfahrzeuge. Ihre Kriterien sind, dass sie maschinell betrieben, nur an Land, also weder in der Luft noch zu Wasser, und unabhängig von Schienen gefahren werden. Das klingt bürokratisch, ist in der Praxis aber einfach und normal. Jeder kennt ein Motorrad, viele haben es schon einmal gefahren, und der eine oder andere parkt es in seiner Garage.

Die Zulassung des Motorrades für den öffentlichen Straßenverkehr und die Haftpflichtversicherung sind ein Junktim. Das eine bedingt das andere, eins geht nicht ohne das andere. Der Versicherer gibt, analog zum Auto, eine Deckungszusage für die Motorrad-Haftpflicht, die bei der Zulassungsbehörde vorgelegt wird. Dieser Basisschutz soll im Falle eines verschuldeten oder verursachten Verkehrsunfalles dem daran Beteiligten den Sach- sowie auch Personenschaden ersetzen. Der Motorradhalter selbst wird durch die Haftpflichtversicherung nicht geschützt, sie gilt immer für beteiligte Dritte.

In der Motorrad-Haftpflichtversicherung werden die Fahrzeuge nach Hubraum in mehrere Kategorien unterteilt. Diese Kategorisierung ist unter anderem eine Berechnungsgrundlage für den Versicherungsbeitrag. Bis fünfzig Kubikzentimeter Hubraum ist das Motorrad ein Kleinkraftrad, über fünfzig Kubikzentimeter ohne Limit nach oben ein Kraftrad. Alles Weitere wie Schadensfreiheitsklassen oder die Regionalklassen ist mit der Kfz-Haftpflichtversicherung vergleichbar. Ähnlich verhält es sich mit der freiwilligen Teilkasko- sowie der Vollkaskoversicherung. Art, Umfang und Struktur sind bei Auto und Motorrad gleich. Es gibt eine Teilkasko mit und ohne Selbstbeteiligung, und in der Vollkaskoversicherung kann aus mehreren Selbstbeteiligungen ausgewählt werden. Schmorschäden oder Marderbisse sind ganz typische Schäden an Motorrädern, die über eine Teilkaskoversicherung abgedeckt werden.

Ein ausgiebiger Vergleich zwischen den Motorradversicherungen lohnt sich aus verschiedenen Gründen. Abgesehen von einem obligaten Basisschutz, den jede von ihnen aus Konkurrenzgründen bietet, bieten muss, gibt es Leistungsausschlüsse oder Prämienzuschläge für besonderes oder individuelles Zubehör. Ein Motorrad wird selten in seiner Basisausstattung genutzt, sondern individuell aufgerüstet. Sein Versicherungswert verdoppelt sich recht schnell, und ähnlich wie bei einer Hausratversicherung muss darauf geachtet werden, dass alles, was dran ist, auch ausreichend versichert wird. Der eine Versicherer klammert dieses Zubehör aus, der andere versichert jenes nicht oder nur eingeschränkt. Für einen Vergleich der Motorradversicherung Motorradversicherung Vergleich sollte zunächst einmal aufgelistet werden, was alles zum eigenen Motorrad an Grundausstattung und ergänzendem Zubehör gehört. Dann geht es darum, mehrere Versicherungen herauszufinden, die eine solche Rundumversicherung anbieten. Und erst dann kann miteinander sowie untereinander verglichen werden.

Motorradversicherungen lassen sich am ehesten online vergleichen. Mehrere Portale bieten einen solchen Versicherungsvergleich, der Motorradversicherung sowie Autoversicherung Autoversicherung Vergleich kostenfrei und unverbindlich an. Nach Eingabe einiger Basisdaten lässt sich mit wenigen Mausklicks ein Ranking der infrage kommenden Motorradversicherer ermitteln. Analog zur Autoversicherung werden auch Details abgefragt wie Garagenfahrzeug, Selbstnutzer, Lebensalter des Motorradfahrers respektive Halters oder Rabattrettung bei jährlich einem selbstverschuldeten Verkehrsunfall.

Eine temporäre Abmeldung des Motorrades während der Wintermonate kann Versicherungsbeitrag sparen, ist aber auch mit einem Risiko verbunden. Versichert, beispielsweise gegen Diebstahl, Brand oder Sturmschaden, ist das Motorrad nur dann, wenn eine Versicherung besteht. Wird das Motorrad abgemeldet, ist es buchstäblich schutzlos. Andererseits kann bei einem saisonalen Ab- und Anmelden der Versicherer öfter gewechselt werden. Es kann also zeitnäher reagiert werden, was den Vergleich der Motorradversicherung noch interessanter und wichtiger macht.

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