
Die Ergebnisse der Studie machen deutlich, dass für knapp die Hälfte (49 %) der deutschen Arbeitnehmer Geld der wichtigste Motivationsfaktor ist. Ein Viertel (26 %) der Beschäftigten wird durch Lob und Anerkennung ihrer Führungskraft angespornt, während für knapp jeden Fünften (22 %) vor allem eine gute Beziehung zu den Kollegen wichtig ist. Überraschenderweise ist der Wunsch nach einem klar definierten Karriereweg (3 %) sowie einer vielfältigen und „schnelllebigen“ Rolle (6 %) bei den befragten Arbeitnehmern nur gering ausgeprägt.
Während für die Beschäftigten in Schleswig-Holstein die drei Top-Motivationsfaktoren Geld (33 %), Anerkennung (31 %) und das gute Verhältnis zu den Kollegen (33 %) eng beieinander liegen, sind die Ergebnisse in Sachsen-Anhalt hingegen eindeutiger. Geld wird auch dort von der Mehrheit der Beschäftigten als größter Motivationsfaktor benannt. Mit 68 % liegt das Umfrageergebnis sogar weit über dem Bundesdurchschnitt. Über ein Viertel der Arbeitnehmer (27 %) geht in Sachsen-Anhalt mit mehr Spaß zur Arbeit, wenn es sich von dem Vorgesetzten wertgeschätzt und anerkannt fühlt, darauf folgt die Anzahl der Urlaubstage (21 %) als Top-Motivation. In Thüringen landen Lob und Anerkennung mit 8 % noch nicht mal auf dem Treppchen.
Auffällig sind außerdem die unterschiedlichen Einstellungen bei Frauen und Männern. Für Arbeitnehmerinnen spielen Lob und Anerkennung eine wichtigere Rolle (31 %) als für ihre männlichen Kollegen (22 %). Ähnliches ist mit Blick auf die Work-Life-Balance zu beobachten. So hat diese für Frauen einen höheren Stellenwert (22 %) als für Männer (16 %).
„Motivierte Mitarbeiter spielen für jedes Unternehmen eine entscheidende Rolle. Es ist selbstverständlich, dass Arbeitnehmer für ihre Leistung ausreichend und angemessen vergütet werden möchten. Nichtsdestotrotz machen die Ergebnisse auch deutlich, dass eine Arbeitsatmosphäre, die durch Wertschätzung, Anerkennung und Teamzusammenhalt geprägt ist, ebenfalls einen wesentlichen Einfluss auf die Motivation hat. Um Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden, sollten daher alle Faktoren ineinandergreifen und gesamtheitlich betrachtet werden”, erklärt Steven van Tuijl, General Manager Germany & Polen bei ADP.
Die gesamten Ergebnisse der Studie sind in einem Whitepaper zusammengefasst, das über folgenden Link heruntergeladen werden kann.