
Esslingen am Neckar, 11. August 2022 – Das mediale Kommunikationsvolumen der Anbieter von Bank-, Kredit- und Kundenkarten beläuft sich innerhalb von zwölf Monaten auf rund 133 Millionen Euro. Medial werden vorwiegend Kredit- und Kundenkarten beworben, Bank- und Prepaid-Kreditkarten haben im Werbemarkt fast keine Relevanz. Aufgeschlüsselt nach den beiden
Hauptprodukten liegt das Werbevolumen für Kreditkarten bei 76 Millionen Euro, die Spendings für Kundenkarten summieren sich auf 56 Millionen Euro. Die Marken DeutschlandCard, Kaufland und Shell zählen zu den werbestärksten Anbietern von Kundenkarten.
Im Produktmarkt Kreditkarten platzieren sich American Express, Payback und Visa als die Top-Werbungtreibenden, Anbieter Payback fokussiert in der medialen Kommunikation klar sein Kreditkartenprodukt. In der Produktkategorie Kreditkarte liegt die Werbekonzentration der Top 3-Werber bei 85 Prozent. Damit ist sie deutlich höher als bei den Kundenkarten, wo auf die Top 3-Anbieter 63 Prozent entfallen.
Die werbungtreibenden Anbieter von Kreditkarten platzieren ihre Produktwerbung primär im Medium Internet. Auf Internetbanner und YouTube-Werbevideos entfallen dabei 56 Prozent des Kreditkarten-Werbevolumens, gut ein Drittel fließt in TV-Werbung. Bei der Werbung für Kundenkarten ergibt sich ein anderer Medienmix. Print- und TV-Werbung verzeichnen hier mit 39 beziehungsweise 38 Prozent ähnlich hohe Volumenanteile, Internetwerbung liegt mit lediglich 13 Prozent auf Platz drei.
Ãœber die Studie:
Die ‚Werbemarktanalyse Karten 2022‘ von research tools untersucht die Werbeausgaben für Bank-, Kredit- und Kundenkarten in Deutschland. Sie zeigt quantitative 5-Jahres-Trends für 100 Marken auf und ermöglicht einen unmittelbaren Wettbewerbsvergleich. Für zehn Top-Marken visualisiert neben einer zeitlichen Werbedruckverteilung nach Mediengattungen eine statistische Kommunikationspositionierung auf Basis Jahreszeiten und Mediensplit die Allokation der Budgets.