
Jugendbeteiligung in Kommunen
Kommunen sollten Kinder und Jugendliche bei Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen. Dafür nutzen Kommunen geeignete Beteiligungsverfahren, wie bspw. Jugendgemeinderäte, Jugendforen, Jugendhearings, Präsenzveranstaltungen in Schulen, Jugendhäuser, Direkte Gespräche…etc.
In der Praxis treffen diese Formen der Jugendbeteiligung allerdings häufig auf geringes Interesse bei den Jugendlichen oder sind nicht auf aktuelle Themen schnell anwendbar.
Bestehende Lösungen greifen nicht
Die hauseigene, städtische Internetseite funktioniert aufgrund fehlender Push-Funktionalität nicht für eine nachhaltige Jugendbeteiligung und Jugendarbeit.
Daher wäre es naheliegend auf bestehende und populäre mobile Anwendungen wie Facebook, Instagram oder Snapchat zurückzugreifen. Leider sind diese Lösungen nicht für die Jugendbeteiligung geeignet, da sie nicht die notwendigen Kriterien wie Umfragefunktionen, Datenschutz oder Zielgruppenselektion bieten.
YOVO als Lösungsansatz
Dem o.g. Problemen haben sich die Online-Consultants von Squadhouse-Media angenommen und eine moderne Lösung in Form einer App namens „YOVO“ entwickelt.
YOVO steht für „Your Voice“ (Deine Stimme) und baut einen funktionierenden und nachhaltigen Kommunikationskanal zwischen einer einzelnen Kommune und den dort lebenden Jugendlichen auf. Über diesen Kanal kann mit den Jugendlichen kommuniziert werden und bspw. Meinungen der Jugendlichen zu für sie relevanten Themen abgefragt, ausgewertet und grafisch dargestellt werden.
Dabei können die Kommunen über eine Zielgruppenselektion nach Alter, Geschlecht oder Wohnort selektieren und so eine sehr genaue Ansprache ihrer Jugendlichen ermöglichen.
Den Kern der App bildet die Umfragefunktion über die Jugendliche schnell und einfach ihre Meinung mitteilen können. Die hier generierten Ergebnisse können von der Kommune zur Entscheidungsfindung verwendet werden.
Neben den Umfragen haben die Kommunen die Möglichkeit interessante Informationen an die Jugendlichen zu kommunizieren und auch für die Anliegen der Jugendlichen via integrierter Feedback Funktion zur Verfügung zu stehen.
Mehr als Umfragen
„YOVO“ ist keine reine Umfrage-App, sondern viel mehr ein mächtiges Werkzeug zur nachhaltigen Kommunikation mit den Jugendlichen in einer Kommune. Es kann zudem eingesetzt werden zur Information über anstehende Veranstaltungen, Neuigkeiten, Warnungen oder dem Finden von freiwilligen Helfern bis hin zum Wählen diverser Gremien.
Kommunales Engagement ist gefordert
Allerdings betonen die Macher der App, dass eine nachhaltige Jugendbeteiligung mit YOVO nur funktionieren kann, wenn die App von den Kommunen ernsthaft genutzt wird.
Matthias Dorn, Inhaber von Squadhouse-Media beschreibt es folgendermaßen: „Wir bieten ein hervorragendes Werkzeug zur Kommunikation mit der Jugend an. Dies funktioniert aber nur dann, wenn die Kommunen auch Informationen veröffentlichen, für die Jugendlichen interessante Umfragen erstellen und auf die Anregungen der Jugendlichen reagieren.
YOVO nutzen
Kommunen können sich kostenpflichtig für YOVO freischalten lassen und haben dann die Möglichkeit mit in der App aufgenommen zu werden. Die App wird Anfang 2018 für iOS und Android veröffentlicht.
Wer vorab die App testen will, kann über www.yovo-app.de einen Demozugang anfordern.