Nach dem Sektempfang und einer musikalischen Einstimmung durch ein eigens zusammengestelltes Ensemble, folgte die offizielle Begrüßung durch Vorstand Dr. Christian Holzherr im festlich geschmückten Saal. Er dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Einsatz in den letzten Monaten und motivierte für den Jahresendspurt. Die FRANK plastic AG konnte sich nach seiner Beobachtung in kürzester Zeit erfolgreich im neuen Gesellschafterumfeld, der Röchling-Gruppe, positionieren und steht für innovative Medizintechnik und Industrietechnik aus dem Schwarzwald.
Das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern und ein Vortrag der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens in etwas geänderter Form von Michelle Kammer stimmten dann alle richtig auf den Abend ein. Dabei wurden die Nachnamen zahlreicher Belegschaftsmitglieder kunstvoll in den Original-Text eingeflochten. So ging es beispielsweise um einen „Kaufmann“, der feststellen musste, dass sein Mitarbeiter nur in einem „Zimmer“, einer „Kammer“ und einem „Backhaus“ lebt oder um dessen Kindheitsgeschichten von „Fuchs“ und „Haas“. Der Abend erfuhr damit seinen ersten Höhepunkt.
Bei leckerem Essen vom Buffet fanden anschließend angeregte Gespräche mit den Kollegen statt. In einer Bilderpräsentation wurde auf die Erlebnisse des letzten Jahres, u.a. Reinraumerweiterung, Messeauftritte, Hochwasser oder Azubiteamtag, zurückgeblickt. Auch eine Fotobox fand regen Anklang bei allen. Als Erinnerung konnte sich jeder sein Lieblingsbild ausdrucken und mit nach Hause nehmen.
Ein wichtiger Bestandteil der Weihnachtsfeier ist traditionell die Ehrung von langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Diese wird stets von Vorstand Dr. Christian Holzherr und dem Betriebsratsvorsitzenden Klaus Kreidler vorgenommen. Langjährige Mitarbeiter seien für ein Unternehmen eine sehr wichtige Stütze und elementar für den Unternehmenserfolg, vor allem in Bezug auf Wissen und Erfahrung, so Holzherr. Er bedankte sich für die jahrelange Betriebstreue und überbrachte jedem einzelnen Jubilar in persönlichen Ansprachen seine Glückwünsche.
Einen besonderen Glückwunsch der Gemeinde in Form einer Ehrenmedaille und die Ehrenurkunde des Landes Baden-Württemberg überreichte Bürgermeisterin Annick Grassi an Beate Fischer für ihre 40-jährige Betriebszugehörigkeit. Eine so lange Zugehörigkeit zu einem Unternehmen sei in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich und deshalb ein wichtiger Grund, dies besonders zu ehren, so Grassi. Auch Holzherr und Kreidler stimmten in die Gratulation mit ein und lobten Beate Fischer als zuverlässige, gewissenhafte und Neuerungen gegenüber aufgeschlossene Kollegin.
Da die Ausbildung und insbesondere die eigene Nachwuchskräftesicherung einen sehr hohen Stellenwert innerhalb des Unternehmens haben, wurden im Rahmen der Weihnachtsfeier auch junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt, die im vergangenen Jahr ihre Ausbildung oder ihr DH-Studium erfolgreich beenden konnten und zwischenzeitlich schon fest im Berufsleben angekommen sind. Bei der FRANK plastic AG zeigt sich hier die ganze Breite der unternehmerischen Tätigkeit, denn es konnten Industriekaufleute, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Zerspanungsmechaniker, Werkzeugmechaniker und DH-Studenten im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau erfolgreich ausgebildet werden.
Zum Abschluss des Abends hatte das Organisationsteam der Weihnachtsfeier um Denise Birkholz und Simone Schwab ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Beim Spiel „Wahr oder Falsch“ wurden einige Aussagen über das letzte Jahr präsentiert, über deren Wahrheitsgehalt im Publikum abzustimmen war. Es folgte eine überaus professionell gespielte Szene mit dem Titel „ohne Worte“, der für viele Lacher sorgte. Claudia Ganszki und Jutta Reitz, die sich auch bei den Salzstetter Theaterspatza engagieren, stellten auf amüsante Art und Weise das Verhalten einer Lady und einer Bauersfrau gegenüber.
Der Höhepunkt des Abend kam näher und ging von der Idee her auf einen Verbesserungsvorschlag zurück, der im betrieblichen Vorschlagswesen eingegangen war: Angesichts der zunehmend heißen Sommer solle man als Arbeitskleidung auch Sommertops anbieten. Hieraus entstand dann für die Weihnachtsfeier der Programmpunkt Modenschau. Acht Kolleginnen und Kollegen führten tanzend verschiedene Modelle vor, und eine Jury stimmte darüber ab, welches Modell im nächsten Jahr beschafft werden soll. Neben den Sommertops bestand das Outfit aus bunten Sportaccessoires, die dann auch gleich gebraucht wurden. Als Überraschung kam am Ende der Modenschau eine Zumbatrainerin auf die Bühne, die allen ordentlich einheizte. Beim Publikum blieb kein Auge trocken.