Mobile User sind preisbewusster, spontaner und jünger als Online User

Mobile User sind preisbewusster, spontaner und jünger als Online User

Düsseldorf, 07.03.2012: Wer die Zielgruppe der 18-49-Jährigen optimal mit Coupons erreichen will, sollte auf den mobilen Kommunikationskanal setzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Instituts für Electronic Commerce und Digitale Märkte der Ludwig-Maximilians-Universität München. Befragt wurden mobile und online User des Location Based Services GETTINGS, der Nutzern standortbezogene Angebote und Aktionen aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Freizeit unter anderem in Form von mobilen Coupons zur Verfügung stellt.

Die meisten Mobile/App-Nutzer sind nach den Erkenntnissen des Instituts männlich (60 Prozent) und verfügen über ein eher hohes durchschnittliches Haushaltseinkommen von mehr als 3.000 EURO (30 Prozent). Über 90 Prozent sind zwischen 18 und 49 Jahre alt, am Stärksten ist die Gruppe der 20-29-Jährigen vertreten.

Auch bei den Web-Usern handelt es sich überwiegend (57 Prozent) um männliche Besserverdiener (27 Prozent), bei der Altersstruktur ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Die Internet-Nutzer sind überwiegend 30 bis 39 Jahre alt, die werberelevante Zielgruppe der 18-49-Jährigen ist hier aber nur mit rund 65 Prozent vertreten. Ãœber 60 Prozent der Mobile/App-User nutzen den GETTINGS Service mehrmals pro Woche, bei den Internetnutzern liegt die Rate der „Heavy-User“ gerade einmal bei 26 Prozent. Unterschiede gibt es außerdem im Kaufverhalten: So schätzen sich rund 56 Prozent der Mobiler als sehr preisbewusst ein, bei den Internet-Nutzern sind es nur 44 Prozent. Auch in Sachen Spontanität haben die Handy-User die Nase vorn: 57,5 Prozent kaufen häufig impulsiv, die Web-Fraktion ist mit 21 Prozent wesentlich zurückhaltender. 45,6 Prozent der Mobile User legen außerdem sehr viel Wert auf die Exklusivität der verfügbaren Angebote und Aktionen, bei den Internet-Nutzern liegt die Quote nur bei 25 Prozent.

Darüber hinaus gewährt die Studie Einblicke in die geschlechtsspezifische Smartphone-Nutzung: So greifen Frauen eher zum iPhone, Männer bevorzugen Android-Phones.

Über das Institut für Electronic Commerce der Ludwig-Maximilians-Universität
Der Schwerpunkt der Forschung und Lehre des Instituts des Instituts für Electronic Commerce und Digitale Märkte (ECM) an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) liegt auf der Analyse des Konsumentenverhaltens in allen Bereichen des elektronischen und mobilen Handels sowie der Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen in digitalen Märkten. Darüber hinaus beschäftigt sich das Institut mit Preisgestaltung, Informationsmärkten und der Neuproduktentwicklung.
Weitere Informationen stehen unter www.ecm.bwl.lmu.de zur Verfügung.

Weitere Informationen unter:
http://www.mupod.de