Die seit über zwei Monaten andauernden Proteste in Syrien haben mittlerweile über 1.000 Menschenleben gekostet. Die syrische Nationale Organisation für Menschenrechte hat Medienberichten zufolge bislang den Tod von 1.062 Personen dokumentiert. Die Organisation Sawasiah spricht sogar von mindestens 1.100 getöteten Zivilisten. Weitere zehntausende Regierungskritiker seien festgenommen worden. Die Proteste in Syrien begannen Mitte März. Zunächst hatte der syrische Präsident Baschar al-Assad Reformen versprochen, inzwischen reagiert er aber mit massiver Gewalt auf die Demonstrationen. Die internationale Gemeinschaft verurteilt die Unterdrückung der Protestbewegung durch die Sicherheitskräfte. Sowohl die Europäische Union (EU) als auch die USA haben Sanktionen verhängt.
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