Mitarbeiter im Schleudergang – Wie lassen sich Agilität und Konsequenz verbinden?

Tübingen, 31. Januar 2019. In manchen Unternehmen machen sich erste Ernüchterungs- und Ermüdungserscheinungen breit. Im Zuge der Einführung agiler Vorgehensweisen stellt die Tübinger Unternehmensberatung Ceveyconsulting eine Vielzahl an häufig unzureichend koordinierten Aktivitäten fest. Viele Mitarbeitende fühlen sich im „Schleudergang“.

„Es entsteht der Eindruck, dass das „Mehr“ an Beweglichkeit oft teuer mit einem „Weniger“ an Konsequenz erkauft wird“, erläutert Alexander Wittwer, Geschäftsführer Ceveyconsulting. Die radikale Orientierung an den Wünschen des Kunden vermittelt nicht selten das Gefühl, mehr als selbstbestimmt und im „driver’s seat“ zu handeln. Ebenso wie die Erfahrung und die „Aufwertung“ von Scheitern den Blick auf das, was zum Gelingen führt, verstellt. Meist gehen tatsächliche Erfolge im Tagesgeschäft unter und werden nur unzureichend gewürdigt.
In der Arbeit mit Kunden treten für die Berater von Ceveyconsulting folgende Fragen in den Vordergrund: „Wie kann in dem oben beschriebenen Umfeld ein Erleben „innerer Kontinuität“ stattfinden? Oder wie lassen sich zum einen Agilität und zum andern Konsequenz in der Umsetzung stimmig miteinander verbinden?“
Dazu Tobias Heisig, Geschäftsführer Ceveyconsulting: „Wenn Führungskräfte den Mitarbeitenden das subjektive Erleben von Selbstwirksamkeit und letztlich Kontrolle ermöglichen möchten, müssen sie in einem immer weniger kontrollierbaren Markt- und Wettbewerbsumfeld ihre neue Rolle finden.“ Und nicht zuletzt sollten alle gemeinsam dafür sorgen, dass die Offenheit für Neues sowie Bereitschaft zur radikalen Veränderung keinen Widerspruch zu Identität und Selbstbestimmung bildet.