
In die Automatenbranche kam Roger Woerner eher zufällig. Nach seinem Studium der Mathematik und Informatik sowie einem anschließenden Auslandsaufenthalt in Kanada kam er auf Jobsuche zurück nach Deutschland. Der Zufall wollte es, dass sich der gebürtige Berliner auf die anonymisierte Stellenausschreibung einer Personalvermittlung als Mathematiker bewarb. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch in Frankfurt a. M. wurde Woerner zu seiner großen Freude eine Stelle bei BALLY WULFF in Berlin angeboten. Im Dezember 1996 startete er als Mathematiker für die Entwicklung von Geldspielgeräten ins Berufsleben.
In Lutz Albrecht und Thomas Sokolowski, den damals leitenden Köpfen der Entwicklung, fand Roger Woerner zwei starke Mento-ren, wie er sich gern zurückerinnert: „Sie gaben mir viel Freiraum, um meine eigenen Stärken zu finden und zu entwickeln. Auch weit über die Arbeit mit mathematischen Formeln hinaus.“ So war es nicht verwunderlich, dass ihm schließlich die Leitung der Mathe-matiker und Spielezulassung übertragen wurde.
Seitdem haben sich seine Abteilung sowie sein Aufgabenbereich stetig weiterentwickelt. Das Team der Spieleentwicklung ist heute interdisziplinär aufgestellt. Aus Mathematikern sind Gamedesigner geworden, die Hand in Hand mit Grafikern und Sounddesignern arbeiten. Eine Modernisierung, die Roger Woerner anzurechnen ist und die er sehr schätzt.
Heute organisiert Woerner die Projekte im Team, hat für alle Belange immer ein offenes Ohr und steht mit Rat und Tat zur Seite, gibt aber den nötigen Freiraum für Kreativität und eigenverantwortliches Arbeiten. Daneben begleitet er die oft umfangreichen Zulassungsverfahren von Spielen und Spielepaketen bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) von Anfang bis Ende.
Das positive Miteinander sowie die Vielfalt an Charakteren bei BALLY WULFF schätzt Roger Woerner sehr und ist über die positive Entwicklung des Unternehmens erfreut: „Ich habe großes Vertrauen, dass wir mit einem so engagierten Partner wie der SCHMIDT Gruppe an unserer Seite an allen Herausforderungen der Zukunft noch weiter wachsen werden.“