
Viele mittelständische Unternehmen stehen bei der Finanzierung ihres laufenden Geschäftsbetriebs vor großen Hürden. Vor allem dann, wenn größere Export- oder Importgeschäfte zu finanzieren sind, zeigen Banken oftmals wenig Bereitschaft zur Kooperation oder bestehen für die Kreditabsicherung auf zusätzliche Sicherheiten. „Vor diesem Hintergrund kann es vor allem für Unternehmen mit größerem Import- oder Exportvolumen interessant sein, mit Finetrading ihre Finanzierungsstruktur zu optimieren und die Liquidität zu verbessern“, sagt Dirk Oliver Haller, Gründer und Vorstand der DFT Deutsche Finetrading AG.
Das innovative Finanzierungsinstrument bietet insbesondere bei der Exportfinanzierung von Investitions- und Verbrauchsgütern vielfältige Vorzüge. Die DFT AG fungiert dabei als Intermediär zwischen Lieferant und Abnehmer, indem er die Waren vom Lieferanten erwirbt und sie direkt wieder an den Abnehmer veräußert. Während der Lieferant von der DFT AG sofort sein Geld erhält, wird dem Abnehmer ein Zahlungsziel gewährt, das bei Verbrauchsgütern bis zu sechs Monate und bei Investitionsgütern bis zu zwölf Monate betragen kann. Abgeschlossen wird der Vertrag zwischen der DFT AG und dem Abnehmer.
„Anders als beim Factoring erwirbt die DFT AG somit nicht eine Forderung, sondern hat den Status eines Zwischenhändlers“, erläutert Dirk Oliver Haller. Ein weiterer Unterschied zum Factoring: Finetrading-Verträge können sich auch auf einzelne Geschäfte beziehen, so dass das Unternehmen die Wahl hat, ob es bei einem Auslandsgeschäft mit ein und demselben Kunden die DFT AG einschalten möchte oder nicht. So kann beispielsweise der Exportverkauf einer hochwertigen Maschine über Finetrading finanziert und abgesichert werden, während die Lieferung von Ersatzteile auf klassische Weise gegen Vorkasse oder über einen Lieferantenkredit erfolgt.
Effektive Minimierung des Ausfallrisikos
Für den Exporteur bietet Finetrading eine effektive Risikominimierung. Gerade im Auslandsgeschäft ist es meist schwierig, ausstehende Forderungen einzutreiben, wenn der Kunde nicht bezahlen kann oder will. Aus diesem Grund stoßen Mittelständler häufig auf Schwierigkeiten, wenn es darum geht, größere Exportaufträge mit klassischen Überbrückungskrediten vorzufinanzieren. Mit Finetrading lässt sich dieser Risikofaktor ausschalten, weil die DFT AG die Rechnung sofort begleicht. Damit fallen für den Lieferanten die Bonitätsrisiken weg und es muss kein Zahlungsziel vorfinanziert werden.
„Ãœberdies können Mittelständler die im eigenen Haus benötigte Export-Expertise an die DFT AG auslagern“, nennt Dirk Oliver Haller einen weiteren Vorzug. Weil sich die DFT AG um die Bonitätsprüfung des Abnehmers und die Absicherung der Forderung kümmert, kann der Exporteur in dieser Hinsicht auf eigene Recherchen ebenso verzichten wie gegebenenfalls auf eine Ãœbernahme von risikobehafteten Exportforderungen.
Ganzheitliche Reduzierung der Finanzierungskosten möglich
Je nach individueller Finanzlage kann Finetrading sogar dabei helfen, die Kreditkosten insgesamt zu senken. In der Bilanz werden offene Forderungen in Sichteinlagen umgewandelt, was sowohl die Struktur des Unternehmensvermögens wie auch den Cash-Flow erheblich verbessert. Dies kann sich in vielen Fällen auch positiv aus das Rating auswirken, mit dem die Hausbank die Kreditwürdigkeit des Kunden in unterschiedliche Risikokategorien einsortiert. Im Idealfall führt dies dazu, dass das Unternehmen bei der Kreditaufnahme günstigere Konditionen erhält. Weil für Finetrading keine Sicherheiten gestellt werden müssen, können vorhandene Sicherheiten – wie etwa die Sicherungsübereignung der gelieferten Ware – für adäquate Finanzierungsvorhaben verwendet und müssen nicht beim Finetrading eingesetzt werden. Mit seinem Fokus auf die Finanzierung von Umlaufvermögen sowie von Export- und Importgeschäften verkörpert Finetrading somit für viele Unternehmen eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits etablierten Finanzierungsinstrumenten.
Bildrechte: DFT AG
Bildrechte: DFT AG
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