Der steigende Fachkräftemangel in Unternehmen macht Weiterbildungen notwendiger denn je. So gaben in den letzten drei TNS-Infratest-Studien zu „Weiterbildungstrends in Deutschland“ immer mehr Unternehmen an, dass ihr Unternehmen von Fachkräftemangel betroffen sei. 2011 gaben bspw. 55 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie „sehr stark bis moderat“ vom Fachkräftemangel betroffen seien, im vergangen Jahr waren es sogar 68 Prozent.
Es lohnt sich somit mehr denn je, in die eigene Weiterbildung zu investieren. Dieser Denkansatz hat sich mittlerweile auch in der Gesellschaft durchgesetzt. Im Januar dieses Jahres nahmen allein am TA Bildungszentrum Hameln ca. 400 Bildungsinteressierte aus dem gesamten Bundesgebiet eine IHK-Aufstiegsfortbildung auf. So starteten in den vergangenen Wochen am TA Bildungszentrum Hameln die Praxis-Studiengänge zum Industriemeister Metall IHK, Industriemeister Elektrotechnik IHK, Industriemeister Mechatronik IHK, Immobilienfachwirt IHK, Handwerksmeister, Industriefachwirt IHK, zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen IHK, Handelsfachwirt IHK, Wirtschaftsfachwirt IHK, Veranstaltungsfachwirt IHK, zum Personalfachkaufmann IHK, wie auch zum Fachkaufmann für Einkauf und Logistik IHK.
Bei den Praxis-Studiengängen zum Industriemeister IHK, Fachwirt IHK und Fachkaufmann IHK handelt es sich um Aufstiegsfortbildungen, die zuletzt im Mai letzten Jahres im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) auf eine gemeinsame Stufe mit den Abschlüssen zum Bachelor gestellt worden sind. Dieser Schritt zeigt, wie hoch die Wertschätzung dieser Abschlüsse seitens der Wirtschaft ist.
„Sie sind die zukünftige Elite Deutschlands“, hob der Vorsitzende des Vorstandes des TA Bildungszentrums, Werner Thiele, in seiner Begrüßungsrede hervor. Gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern Frédéric Philipp Thiele und Frank K. Mauve begrüßte er die Studierenden im Audimax des TA Bildungszentrums. „Mit der Aufnahme Ihrer Fortbildungen investieren Sie in den wichtigsten Rohstoff den wir in Deutschland haben – der Bildung.“
Die Absolventen erwerben jedoch nicht nur einen Abschluss, der im DQR auf einer Stufe mit dem Bachelor-Abschluss ist. Im Zuge der fortlaufenden Bildungsdurchlässigkeit erwerben die Absolventen der IHK-Aufstiegsfortbildungen mit ihrem Abschluss auch eine allgemeine Hochschulzugangsberechtigung (abhängig von Hochschule und Bundesland), mit der auch die Aufnahme eines (u.U. auch verkürzten) Hochschulstudiums möglich ist.
Die steigende Bildungsdurchlässigkeit zeigt sich auch bei den im April startenden Aufstiegsfortbildungen zum Industrietechniker Maschinenbau IHK und zum Industrietechniker Elektrotechnik IHK. Beide sind vom TA Bildungszentrum in Kooperation mit der IHK Hannover konzipiert worden und richten sich unter anderem an Abbrecher technischer Hochschulstudiengänge. Sofern die Studierenden mindestens 60 Leistungspunkte (ECTS-Punkte) in einem technisch orientierten Hochschulstudiengang erworben haben, können sie am TA Bildungszentrum ein verkürztes Industrietechniker-Studium aufnehmen bzw. sich Prüfungsteile anerkennen lassen.
Weitere Informationen unter:
http://www.ta.de