Der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (CDU), will trotz des jüngsten Affronts der Ukraine gegenüber Deutschland und der EU weiter mit Kiew zusammenarbeiten. „Was bleibt uns übrig? Wir können ja nicht sagen, wir reden nicht mehr mit der Ukraine. Man muss es weiter probieren unter Wahrung der Interessen der Beteiligten“, sagte Mißfelder der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Online-Ausgabe). Das ausgehandelte Abkommen mit der EU sei ohnehin „nicht als entweder oder gedacht“ gewesen, betonte Mißfelder, „sondern als Einladung zur Vertiefung der Beziehungen“. Die Ukraine lässt die erkrankte Oppositionsführerin Julia Timoschenko in Haft und legte das Assoziierungsabkommen mit der EU am Donnerstag überraschend auf Eis. Die Bundesregierung hatte sich monatelang bemüht, eine medizinische Behandlung Timoschenkos in Deutschland zu erreichen.
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