Minsk – Konfliktgespräche in weißrussischer Hauptstadt?

Es gibt mannigfaltige Verwirrugen um das Unglück der Boeing 777-200 mit der Flug Nummer MH17, so will aktuell offenbar nicht nur die russische Luftraumsicherung ukrainische Kampfflugzeuge zum Zeitpunkt des Absturzes des Malaysia Airlines Jets gesehen haben, sondern auch die spanische Flugsicherung, welche ebenfalls wie bisher durch Kiew bestritten, die ukrainischen Kampfjets auf ihrem Radar hatte (https://hat4uk.wordpress.com/2014/07/28/new-mh17-sensation-german-experts-point-finger-at-ukrainian-air-force-jets).
Sollten diese Aussagen zutreffen bliebe zu vermuten das es die ukrainischen SU-25 Kampfjetpiloten wohl doch auf die Maschine des russischen Präsidenten Wladimir Putin abgesehen hatten, sein Staatsflugzeug – eine IL96, hat in etwa die gleiche Größe wie die Boeing 777-200 und trägt auffallender Weise am Leitwerk eine ähnliche Bemalung – in den russischen Staatsfarben rot/blau/weiß – wie dies Flug MH17 tat.
Unterdessen hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko – scheinbar mit Hinblick auf die Unmöglichkeit mittels seiner Truppen die Gegend um die Absturzstelle gegen die Armee der Volksrepubliken Donezk und Luhansk zu erobern – ein Treffen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk vorgeschlagen. Demzufolge könnten der ukrainische Ex-Präsident Leonid Kutschma, der russische Botschafter in der Ukraine, Michail Surabow, sowie ein Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) – in Minsk die verhandeln. Neben dem Zugang für die internationalen Experten solle es auch um eine Bitte aus Kiew zur Freilassung von Geiseln gehen, welche sich als Kriegsgefangene in der Hand der Volksmilizen von Donezk und Luhansk befinden. Das Büro des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko teilte mit, sein Land komme der offiziellen Bitte von Poroschenko nach und avisiere einen Termin noch in dieser Woche. Bei dem Versuch der ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen Tagen Ortschaften in den Volksrepubliken Donezk und Luhansk zu besetzen, hat die ukrainische Armee nach Information der Menschenrechtsorganisation Human Righs Watch, schwere Kriegsverbrechen durch ungenaues Feuer mittels Raketenwerfer auf zivile Wohnblocks begangen, wobei in dem seit fünf Monaten andauernden Konflikt mehr als 1100 Menschen getötet wurden.
Das Oberhaupt der russischen Republik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow (Рамза́н Ахма́дович Кады́ров), kündigte unterdessen an, fast sechs (6) Millionen Euro in das Separatistengebiet zu schicken. Das Geld sei für die medizinische Versorgung der Bevölkerung in den „Volksrepubliken Donezk und Lugansk“ vorgesehen, in denen bei Panzerattacken und Luftschlägen durch die ukrainische Armee täglich Menschen getötet und verletzt würden, schrieb Kadyrow in einem sozialen Netzwerk.
Zwischenzeitlich hat die Russische Föderation ein Importstopp für Obst und Gemüse aus Polen verhängt, von der Produktion gehe eine Gefahr für die russischen Verbraucher aus – in 90 Prozent aller überprüften Äpfel sei eine unzulässig hohe Belastung mit Pestiziden festgestellt worden. Damit fallen für das wirtschaftlich stark angeschlagene Polen in diesem Jahr Umsätze wie im vergangenen Jahr bei 776.000 Tonnen – im Wert von rund 318 Millionen Euro ebenso aus, wie Umsätze für die Ukraine – deren Milch- Gemüse und Fischprodukte, Russland ebenfalls auf eine Import-Stopp-Liste vor dem Hintergrund von Qualitätsmängeln, gesetzt hat. Auch moldawische Produkte wie Fleisch, oder Weinprodukte aus Georgien – wurden von Moskau im Hinblick auf Veterinär- und Sanitär-Auflagen mit einem Importverbot belegt.
Diese Maßnahmen zeigen ob direkt oder indirekt im Zusammenhang mit den aktuellen EU-Sanktionen stehend, werden für die Staaten wie Polen, Ukraine, Moldawien und Georgien einen Schaden in Milliardenhöhe verursachen – womit bereits jetzt nach Ansicht von BERLINER TAGESZEITUNG – Berliner Tageblatt feststeht, Sanktionen treffen – wie man es auch drehen und wenden mag, immer zwei Seiten…

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http://berlinertageszeitung.de/index.php/internationales/48-internationale-nachrichten/2706-minsk-gespraeche-in-weissrusslands-hauptstadt.html